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Infrastruktur

Es gibt Strom (der manchmal ausfällt, weil irgendwo der zentrale Dieselgenerator gewartet wird), Brauchwasser per Pumpe aus dem Fluss und Fernsehen per Satellit. Telefon ist eine Art funkbetriebenes Netz mit Richtantennen. Mobilfunk gibt es hier nicht. Internet natürlich auch nicht. Ein Smartphone haben einige natürlich trotzem für Spiele, Musik, Daddeln, Fotos, usw. Es wird dann alles runtergeladen wenn mal irgendwo WLAN oder Funknetz ist. Also in Manaus oder an den Häfen.

Bootsmotoren sind ordentliche Honda oder Suzuki und ein Elektrolux Kühlschrank kann hier durchaus 30 Jahre im Betrieb sein. Und wenn er stirbt, eignet sich das Kondensatorgitter von der Rückseite noch als Grillrost (so gesehen beim Fischer der uns eingeladen hat).

Man lebt einfach aber vermutlich stressfrei. Weit weg von den Problemen der Welt. Dafür mit ganz eigenen. Beispielsweise der Strasse. Also der Wasserstrasse. Deren Wasserstand sinkt nämlich derzeit noch weiter, so das das Kanu zwischendurch schon Grundberührung hat. Wenn es nicht bald Regen gibt, müssen die Lodgegäste ihre Koffer hierhin tragen weil der Wasserweg austrocknet. In ein paar Tagen kann es so weit sein.

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Privat Tour

Ausser uns verlassen heute alle anderen aus unserer Gruppe die Lodge, daher ging es auf die letzte Tour nach dem Frühstück. Nach 45min Kanufahrt kommen wir an einen ca 400 Jahre alten Baum mit einem riesigen Stammdurchmesser. An den herunterhängenden Lianen kann man sogar hochklettern – sofern man das kann. Magnim macht das mit einer Selbstverständlichkeit vor, das einem die eigenen Versuche doch reichlich unfähig vorkommen.


  
Die Engländer hatten wohl unterwegs schon genug Natur gesehen und waren im Boot die ganze Zeit am Sabbeln. Nerv !!! Irgendwann haben sie dann angefangen zu singen. Beatles, ABBA, Queen, … Das war zwar angenehmer als das Gequassel (zumal sie nicht so schlecht singen wie ich), nervt aber auch irgendwann. Mein Musikwunsch Bohemian Rapsody mit allen Stimmen lies sie zunächst verstummen. Weingstens ein bisschen Ruhe.

Aber egal, die packen jetzt gerade und wir machen mit unserem Guide gleich eine private Tour – nach dem Essen gehts wieder in den Busch – ohne singen und anderes unqualifiziertes Nutzen des Stimmapparates.

Jetzt sind wir alleine mit unseren beiden Guides unterwegs. Mit dem Kanu gehts auf die andere Seite des Flusses – oder was davon noch übrig ist – und auf dem Landweg rüber zum Hauptarm, der auch tiefer ist und mehr Wasser führt. Normalerweise geht das auf dem Seeweg aber der ist trockengefallen. Dann weiter in einem kleinen Kanu mit Paddelantrieb. Das Wasser ist nur 5cm unterhalb der Bordwand – man hat das Gefühl sofort zu kentern sobald etwas wasser rüberschwappt oder eine 10cm Welle kommt. Dementsprechend bewegungslos sitzen wir da und lassen uns von denen, die es können sollten ein Stück den Fluss herunter paddeln.

Hier finden wir wieder ein Faultier hoch oben im Baum. Magnim imitiert den Ruf eines Adlers und das Faultier bewegt sich langsam den Baum hinab wo es besser getarnt ist.


  
  
Dann gehts wieder ein Stück durch den Busch wo wir noch einen Gummibaum anzapfen und dann erstreckt sich vor uns eine große Ebene, die eigentlich ein See ist. Zur Weit ist es aber Watt, weil nur noch in der Mitte ein bisschen Wasser übrig ist, der Rest ist Schlick und Matsche. Hier wohnen eine Menge Vogel, eine Entenfamilie schwimmt über den See und als der Guide die Kaimane ruft, tauchen überall in der Wasserpfütze Augen auf. Als Ente möchte ich da nicht schwimmen gehen.


 Auf dem Rückweg fahren wir noch an einen Sandstrand – es ist so viel Wasser im Fluss, das wir schwimmen könnten (was ein paar Einheimische auch tun), leider haben wir nur Trekkingklamotten an. Ich wär gerne reingesprungen. Hier liegt auch eins der Floating Homes auf dessen Veranda wir einige der Lodgemitarbeiter treffen. Als wir im Kanu aufbrechen wollen, kommt gerade der Vater von unserem local Guide aus Manaus angereist, daher paddeln wir erstmal zum Haus zurück. Großes Familientreffen! Leider sprechen alle nur portugiesisch, so dass unser Kontakt nicht über ein bisschen Zeichensprache hinausgeht. Das Wichtigste ist aber einfach lächeln und Daumen hoch. Das ist hier universell und machen alle andauernd.


Der Strand ist natürlich auch Fussballplatz. Die Schräglage behindert nicht das Spiel. Ab und an muss einer ins Wasser um den Ball wiederzuholen.

Damit Silas, der local Guide bei seiner Family bleiben kann anstatt die beiden Deutschen Touristen zurückzupaddeln fährt uns einer aus der Riesenfamilie im Motorboot zurück. Der 20 PS Außenborder am Aluboot macht richtig Speed. Unterwegs halten wir wieder an einem Floating home, was sich als der lokale Shop und Tankstelle herausstellt in der der Inhaber mit seiner Familie wohnt. In einem Wasserkanister wechseln 10l Benzin den Besitzer und dann geht es mit richtig Speed durchs flache Wasser, das sich beim Hand reinhalten als Badewannenwarm herausstellt.

Der letzte Abend endet natürlich an der Bar, hinter der der Motorbootfahrer im Bewegungstempo eines Faultieres Caipirinhas mixt die es richtig in sich haben. Wir quatschen mit allen möglichen anderen Reisenden. Nach dem ersten Caipi läuft Petras Englisch absolut flüssig, nach dem dritten gehen wir ins Bett ohne eine Erinnerung daran wie spät es war.

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Schwitzen

Ich habe noch nie im Leben so viel und so nonstop geschwitzt. Da man meist die Haut noch mit Sonnencreme zukleistert und da dann noch das Anti Mücken Gel drüberkommt ist es ja fast kein Wunder. Am Ersten Tag habe ich beschlossen, das ich die Hitze und die schwüle Luft einfach ignoriere. Dazu hab ich einfach die Benachrichtigungsfunktion für Temperatur und Klimaempfinden abgeschaltet. Dann kann man´s aushalten. Und immer viel Wasser trinken.
Heute ist es sogar ganz angenehm – es geht ein leichter Wind und trocknet das was der tägliche kurze aber heftige Regenschauer nass gemacht hat. Normalerweise unterbricht man das Schwitzen nur kurz zum Duschen. Selbiges erfolgt hier mit Flusswasser – der ist zum Glück nicht kalt denn es gibt nur eine Einstellung an der Dusche: Wasser an und Wasser aus. Der Amazonas bestimmt die Temperatur. Die ist aber ganz angenehm und der Umgebung angepasst.

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Auf der Suche nach dem Faultier

Es war aber zu faul um sich zu zeigen. Auch eine Expedition unserer Guides führte zu keinem Ergebnis. Wir hatten es morgens hoch oben im Baum gesehen aber jetzt war es nicht mehr aufzufinden.Stattdessen trafen wir auf dem Fluss einen Fischer beim Einholen seines Netzes. Wir durften ihm zusehen und er war über das Interesse und meine Fotosession sichtlich erfreut. Er präsentierte die größeren Fisch im Netz. Auch einige Piranhas und andere kleine Fische waren darunter – sie wurden aber befreit und in den Amazonas entlassen. Einer hatte Pech – ein Piranha hat ihm in den Hintern gebissen während er sich im Netz verfangen hatte.


Am Ende kam der Fischer an unser Boot und hielt mir seinen Eimer mit dem Tagesfang hin. Geduldig wartete er den Objektivwechsel ab weil er nu wirklich zu nah für ein Tele war. Ich sollte ein Bild machen.


  
Im Hintergrund sah man einige Leute quer durch den Fluss waten – so flach ist es zur Zeit. Kaimane und Piranhas und andere Fische sind da übrigens auch drin – stört hier aber wohl keinen so wirklich. Auf einem Kanu kamen ein paar Mädels angerudert – sie alle treffen sich beim Fischer auf seinem Fussballplatz zu einem Nachmittagsspiel. Dorthin läd er uns auch ein.


  
Erste Hürde: das Boot verlassen. Das Wasser ist so niedrig, das das Ufer aus Schlickmatschepampe besteht in die man einsinkt. Da Petra und ich festgestellt haben, das man im Boot immer vorne sitzen muß um alles mitzukriegen und zwischendurch den vorne sitzenden Guide mit Fragen zu löchern steigen wir als Erstes aus. Ich bleibe mal in der Pampe stehen und helfe beim Kanufesthalten. Und beim Engländer durch Matsche helfen. Zwei großgewachsene, durchtrainierte und maximalpigmentierte Typen in Fussballklamotten von Arsenal und Liverpool (wir erinnern uns – es sind Engländer) haben auf Schlick eine Körperbeherrschung wie eine neugeborene Giraffe auf Glatteis. Erstaunlich, daß ich sie nur festhalten und nicht den Hang hochtragen musste. Das Schauspiel wiederholte sich übrigens noch ein paar mal im Laufe des Nachmittags.

Oben angekommen lief schon das Fussballspiel auf einem Bolzplatz wie ihn die Deutsche Jugend seit 70 Jahren nicht mehr gesehen hat. Eine Truppe wirklich durchtrainierter Jugendlicher spielt 4 gegen vier mit Wechsel bei jedem Tor. Teilweis barfuss. Die Engländer mussten natürlich auch mitspielen. Ohne Schlick unter den Füssen kamen die beiden mit ihrer Motorik besser klar, waren aber den Einheimischen technisch unterlegen. Das ist der Brasilianische Nachwuchs… Der Fischer bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht angesichts des Interesses an ihm.


  
Auf einmal galoppierten seine Schweine zum Wohnhaus – wenig später trieb der Ziegenbock seine Mädels in die gleiche Richtung – keine Ahnung ob es Abendessen gibt oder was los war. Ein grüner Papagei lebt auch im Haus. Aber es steht ihm frei durch die Gegend zu fliegen (wir erinnern uns hier an die fehlenden Fensterscheiben). So wie bei anderen Häusern alle Tiere frei rumlaufen. Warscheinlich haben sie einen natürlichen Zaun – auf den gerodeten Flächen können sie rumlaufen, am Waldrand ist kein Durchkommen (deswegen gibt man Ziegen auch keine Macheten) und an der Wasserlinie passen dieKaimane auf, das keiner abhaut.

Auf dem Rückweg hat sich dann ein Monkeyfisch freiwillig in der Nahrungskette vorne angestellt. Scheinbar von suizidalen Gedanken getrieben sprang er aus dem Wasser und landete im Bug. Blöd – ein gekonnter Griff in die Kiemen und er konnte nicht mehr weg. Magnim lieferte ihn später in der Küche ab – ca 40cm lang und bestimmt genug für 4 Personen. Mal sehen was es heute Mittag gibt…

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Guide

Jede Truppe, die anreist bekommt einen eigenen Guide, mit dem man alle Touren macht. Die Jungs sprechen mindestens Portugisisch und Englisch und lernen weitere Sprachen. Zwischendurch wird auch immer mal etwas Deutsch geübt oder gefragt wie man dies und das auf Deutsch ausdrückt. Die Guides wissen wirklich wovon sie reden und bewegen sich im Dschungel wie in ihrem Wohnzimmer. Überall finden sie etwas, was man gerade braucht – ein Blatt um Maniok auszupressen und den Saft aufzufangen, einzelne Palmenblätter um etwas zu flechten oder andere Fasern um eine Schlinge zu fertigen mit der man eine Vogelspinne schonend fängt. Oder man dreht sich aus einem ganzen Palmwedel mal eben ein Seil um an einer Kokospalme heraufzuklettern. Wichtigstes Werkzeug dabei immer die Machete oder bei unserem Guide ein Taschenmesser von halber Machetenlänge (siehe auch Crocodile Dundee oder Rambo).Unterstützt wird der Guide immer von einem Einheimischen, der um die (Fluss)Ecke wohnt, das Kanu fährt und sich hier perfekt auskennt. Ausser der Laberbacke von „Public Relations Manager“ (ja, er hat sich uns so vorgestellt) und den Guides arbeiten in der Küche und drumrum Leute, die hier wohnen. Also hier wohnen heisst im Umkleis der Lodge, hier stehen ja überall Häuser am Wasser – Mann/Frau kommt morgens mit dem Kanu – paddelnd oder mit Motor. Der PR Mann (maximal anfang 30?) ist so ne Art Hotelmanager – er kümmert sich um alles – und das tut er wirklich. Aber zwischendurch hängt er mit den Gästen ab und textet… Kleiner Macho halt…

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Besuch bei einheimischen Fischern

Heutiges Morgenprogramm ist, dass wir zu einer Insel mit den indigenen Bewohnern dieser Gegend fahren (gehört zum Touri-Programm). Die geplante Insel konnten wir aufgrund Wassermangels nicht anfahren, daher gings zu anderen Nachbarn. Auch hier war der Ausstieg aus dem Boot aufgrund des Wasserstandes, der aus meiner Sicht trotz der ersten Regenfälle nochmals abgesunken ist, ziemlich schwierig. Zum Glück hatten wir uns für unsere Wanderschuhe entschieden und blieben nicht, wie die anderen mit Ihren Flop-Flops im Schlamm stecken – war aber sehr lustig. Magnim hat uns ein wenig was dazu erklärt, wie die Leute hier so leben.
Als erstes waren wir in der Mehlfabrik. Also einem Unterstand aus Holz mit Palmwedeldach unter dem Maniok (die hiesige Stärkequelle und so etwas wie der Kartoffelersatz) zunächst gewässert, gemahlen und dann ausgepresst wird. Alles mit einfacher Holzmechanik – nur das Mahlwerk wird mit einem Motor angetrieben. Das Zeug ist eigentlich giftig und man muss erstmal was essbares daraus machen. Der ausgepresste Saft gibt eine gute Suppe, die die Lippen durch ihr Gift leicht taub macht, soll aber lecker sein. Der Rest wird in einer Paellapfanne mit 3m Durchmesser geröstet bzw getrocknet und was übrig bleibt ist das Maniokmehl aus dem man hier alles mögliche Kocht und Backt. Bei diesem Prozess des Trocknens in der Pfanne wird man wohl auch wieder ein bisschen high. Insgesamt dauert es ca 2 Wochen eine Ernte zu verarbeiten. Viel Geld bingt das dann für die harte Arbeit nicht ein, 100 Real für 60 kg Mehl.

Die Leute wohnen in Holzhäusern auf Pfählen oberhalb der Wasserlinie. Grosse „Bretterbuden“ in denen sich das Leben abspielt. Große rechteckige Ausschnitte in Fenstergröße dienen als ebensolche. Aber ohne Glas oder Fliegengitter. Man kann sie nur mit einer Luke ganz verschliessen.

Das Klo ist eine Holzhütte mit einem Loch im Boden mindestens 20m vom Haus entfernt. Drumrum bewegen sich Nutztiere wie Schweine, Ziegen und Hühner frei.

Strom gibt es seit 2008 aus der Leitung – also keine Generatoren mehr. Das hat Lula eingeführt und der Strom ist billig. Brauchwasser fördert eine Pumpe aus dem Fluss und Trinkwasser gibts in Flaschen. Auf dem Landweg sind die Häuser praktisch nicht zu erreichen. Die Strasse ist der Fluss.


Und wir reden hier nicht von Slums oder ärmlichen Verhältnissen sondern von dem Standard in dem die Fischer und Bauern hier leben. Und sie wirken dabei nicht unglücklich!

Der Junge hat gerade den Schweinen das Futter gebracht. Unter dem Mangobaum wohnen zwei Ferkel.

Das ist die ganz normale Toilette. Ein Loch im Boden. Immerhin kann man die Tür zumachen.

Ganz wichtig ist, das praktisch jedes Haus einen Fussballplatz hat. Wir haben auch spontan ein bisschen rumgekickt und weil unsere Englischen Begleiter nur ihre eigenen Balltricks vorführen wollten, hat Petra dann den Platzeigentümer – einen ca 12 jährigen Jungen ins Spiel geholt, der dann das Tor gehütet hat. Bis er nicht aufpasste und ich das 1:0 für Deutschland erzielen konnte. Das war auch der Endstand, da die Engländer ca 11m vom Tor entfernt waren konnten sie ja naturgemäß gar nicht treffen. Sofort kam die Erinnerung an das 7:1 hoch … und zumindestens in Brasilien hat man jetzt eine sehr hohe Meinung von meinen fussballerischen „Künsten“. Da man ja bekanntlich auf dem Höhepunkt seiner Karriere aufhören soll, werde ich in BRA nicht mehr spielen.

Die Leute leben hier vom Fischen und bauen noch ein bisschen Maniok an. Ansonsten ist das meiste für den Eigenverbrauch. Wenn der Amazonas so wie jetzt Niedrigwasser hat, unterstützt die Regierung die Bauern damit sie nicht immer weiter den Wald roden.

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Petri Heil

Ein hier ortsansässiger Adler war so freundlich uns eine Vorführung seines Könnens zu geben. Er guckte von oben beim Kreisen schon so komisch, so das ich einfach mal draufgehalten und dann Auslöser laufen lassen hab. Plötzlich stiess er runter, griff sich einen Fisch und zog wieder hoch.

Er ist Brasilianer, also lässt er sich gerne fotografieren – hat wohl die lange Optik gesehen – somit hat er noch majestätisch eine Runde gedreht, das ich ihn mit unterschiedlichen Hintergründen und Lichtrichtungen mit seinem Fisch fotografieren konnte bevor er zum Mittagessen davonflog.

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Nachtrag Piranhas

Petra fragt mich beim Mittagessen was eigentlich mit den geangelten Piranhas passiert ist. Keine 30 Sek später bekommen wir (nur unsere Angelgruppe) diese in einwandfreiem Zustand präsentiert. Fast wie gestern aus dem Wasser. Nur das sie zwischenzeitlich ausgenommen wurden und sich auf dem Grill aufwärmen durften.Nicht viel Fleisch dran, dafür ziemlich feste Gräten. Aber richtig lecker sind sie! Mit knuspriger Haut und festem Fleisch.

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Trekkingtour

Heute morgen war die Ansage: Lange Klamotten und Wanderschuhe – es geht in den Urwald. Wir sind ca 4h über fast unsichtbare Wege durch den sekundären und primären Wald gelaufen. Nahe des Flusses sind die Bäume noch kleiner weil alles immer mal wieder überflutet wird. An den Bäumen kann man sehen, wie hoch das Wasser in der Regenzeit steigt.Dann geht es weiter in den primären Wald – hier wird der Boden nicht überflutet und alles sieht anders aus. Vereinzelt riesige Bäume, wilde Bananen (da ist natürlich ein Zaun drum, damit sie nicht angreifen), Palmen und allerlei grünes Gestrüpp unterschiedlichster Art (die Biologen unter den Lesern mögen mit verzeihen). Der Guide kennt sich wirklich aus, erklärt alles mögliche und bastelt eine Schlinge aus einer Pflanzenfaser um eine Vogelspinne zu fangen und anschliessend unversehrt wieder freizulassen.


Wir lernen wie man mit ein paar zerriebenen Ameisen ein wirksames Mittel gegen Mücken einfach so wie am Selbstbedienungsspender findet oder aus einer Wasserliane sein Trinkwasser bezieht. Letzteres wird nicht ausprobiert, weil die Liane dabei kaputt geht und wir sind ja hier auf einer Ökolodge da wird nicht sinnlos zerstört. Das beim Zerreiben einige tausend Miniameisen zu einem Djungeldeo auf der Haut zerrieben werden sollte der Ameisenstaat verkraften. Und den Vorteil des Naturproduktes mit Anti Mückenwirkung erkauft man sich mit einem sehr natürlichen Duft. Man riecht ziemlich nach Ameisenmatsche und Wald. So passt man sich voll und ganz der Umgebung an. Jäger tun das auch um von den Tieren nicht gewittert zu werden. Ob sie vor dem Heimkommen im Amazonas baden damit die Frau sie überhaupt wieder ins Haus lässt wurde nicht weiter erörtert.


In einer kleinen Kokosnuss findet sich eine Larve, die sich nur von Kokosmilch ernährt und deswegen auch so schmeckt. Ansonsten ist sie natürlich sehr proteinreich. Da überlege ich nicht lange – lecker das Teil. Und gesund. Fast wie Bounty ohne Schokolade. Nur zum Öffnen braucht des das hiesige Universalwerkzeug – die Machete. Wer will kann so ein frisches Urwaldbounty probieren.

Aus einem Palmblatt kann man sich auch schnell ein Seil als Kletterhilfe drehen um einer Palme die Kokosnüsse abzutrotzen. Hab´s probier, ich ziehe da die Lösungen der Firma Stihl vor um die Kokosnüsse auf den Boden zu holen. Das Klettern ist sauschwer.

Bullenameise – zielich groß und schmerzhaft wenn sie beisst

Ohne Machete kein Durchkommen. Hier ist allerdings ein Trampelpfad.


  
Die Palme verhindert ganz wirksam das man an ihr hochklettert um ihr an die Nüsse zu gehen.
Die Programmansage für heute nachmittag haben wir verpasst – irgendwas mit fischen… – lassen wir uns überraschen.

Es ging zum Piranha-Fischen….

Sehr spannend, aber kein Sport für mich. Ich habe die Viecher eher gefüttert, als dass sie mir an den Haken gingen – davon Leben könnten wir also nicht. Trotzdem eine witzige Angelegenheit. Ein Rohrstock mit einer Nylon-Schnur und Haken dran. Daran wird dann ein kleines Stück rohes Beef aufgesteckt und ins Wasser gehängt, noch etwas mit dem Rohrstock das Wasser aufpeitschen und warten. Lange dauert es aber nicht, bis etwas an der Schnur zuppelt und dann bleibt hoffentlich ein Fisch dran hängen. Nachdem mir ein Piranha zwei mal vom Haken gesprungen ist, hatte ich von mind. 15 Versuchen zum Schluss doch einen an der Angel, aber der durfte dann weiterschwimmen, weil er zu klein war. Naja, Marco hatte zum Glück eine größere Ausbeute, so dass wir uns unser Abendessen verdient hatten – auch wenn es keinen Fisch gab.

 
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Welcome to the jungle

Der Stadt sieht man ja schon an, das sie mal viel Geld hatte. Im Stadtkern stehen schöne alte Häuse rund um das Theater. Das ist aber laut Reisefüher auch schon die einzige Sehenswürdigkeit, so das wir auch nur auf dem Platz davor in einem Restaurant gegessen haben. Vorher sind wir noch eine Runde durch die Strassen gegangen und ich konnte endlich mein Problem lösen. Nachdem meine Uhr wegen Batteriemangel schon in Curitiba stehengeblieben ist, war ich auf der Suche nach einer günstigen Digitaluhr. Nachdem es überall nur relativ teuer oder groß und klumpig gab habe ich hier in einer Art Media Markt das Uhrenregal gefunden. Neben akustischen Gitarren, Keyboards und Aussenbordmotoren findet man selbstverständlich auch Handys und Casio Uhren.


Am Morgen hat uns dann der Fahrer von Amazongero pünktlich abgeholt und wir sind mit noch ein paar Anderen losgefahren in Richtung Hafen.

Hier landen die Fähren und Boote an und die Fischer laden ihren Fang aus. Entlang der Rampe zum Fluss gibt es viele kleine Läden, die den frischen Fisch verkaufen.

Vor der Rampe ist es allerdings ziemlich dreckig, weil der Amazonas gerade Niedrigwasser führt. Die Trockenzeit ist zu Ende und jetzt beginnt die Regenzeit. Der Pegel wird noch um einige Meter steigen, dann sieht es hier auch wieder besser aus.


Meeting of the Waters

Hier fliesst das kältere und saurere Wasser des Rio Negro in den wärmeren Rio Solimoes und bildet damit ab hier den Amazonas. Wegen der unterschiedlichen Temperatur und Dichte vermischt sich das Wasser auf einer Länge von ca 15km nicht. Die unterschiedliche Farbe des Wassers (mitgeführtes Sediment) zieht auf dem Wasser eine ziemlich deutliche Grenze. Spannendes Schauspiel.

Offroad Bus

Auf der anderen Seite angekommen steigen wir in einen Bus um. Ein ziemlich abgerockter 13 sitziger Reisebus, dessen Tür mit einem Seil zugehalten wird, weil die Schweissnaht der Verriegelungsstange gebrochen ist. Der Grund dafür erschliesst sich später, als wir nach einer Asphaltpiste auf eine Buschpiste abbiegen, die man eigentlich nicht in diesem Tempo mit einem Bus befährt. Jedenfalls nach Deutschen Masstäben. Eine Geländewagen ist hier nicht eine übertriebene Wahl. Über die Stossdämpfer habe ich nicht weiter nachgedacht und mich darauf verlassen, das die Fahrerin (die barfuss fährt weil sie ihre hohen Schuhe zum Fahren auszieht) Fahrzeug und Piste beherrscht.
Zwei Stunden lang fahren wir durch ehemaligen Urwald, der für die landwirtschaftliche Nutzung gerodet wurde. Weiter vom Fluss entfernt wird die Rodung frischer bis hin zu Brandgeruch und einigen Feuern. Hier wird gerade neues Ackerland geschaffen, das dann nach zwei Jahren auch wieder nur noch als Wiese taugt. Erschreckend grosse Flächen und wir sehen hier nur einen Bruchteil des (ex)Regenwaldes, obwohl wir aus der Luft schon einige gerodete Flächen erkennen konnten. Aber wer hier lebt und sonst kein Einkommen hat interessiert sich warscheinlich nicht wirklich für den Erhalt des Waldes – ist ja genug da…

Irgendwann wird es wieder unberührter und wir kommen an einen der zahlreichen Seitenarme des Amazonas. Hier wird in ein Kanu umgeladen und mit zwei kleinen Motorkanus geht es weiter zur Lodge. Ein Kanu mit und eins ohne Dach. Ich interessiere mich spontan für die Cabrio Variante – die ist kleiner, schneller beladen und fährt sofort los. Dunkle Wolken kündigen das Befüllen des Flusses an und wollen den Besuchern zeigen, warum es Regenwald heisst. Wir sind aber schneller – sehen unterwegs Kaimane und düsen in Richtung Jungle Hotel. Dort gibt es erstmal Mittagessen – und einen Wolkenbruch. Die Anderen kommen 15 min später während wir schon bei hauchzartem Gulasch sitzen und haben den Regen mutig mit ihrer Kleidung aufgefangen.

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Tour zur Lodge

Meeting of the Waters
Hier fliesst das kältere und saurere Wasser des Rio Negro in den wärmeren Amazonas. Wegen der unterschiedlichen Temperatur und Dichte vermischt sich das Wasser auf einer Länge von ca 15km nicht. Die unterschiedliche Farbe des Wassers (mitgeführtes Sediment) zieht auf dem Wasser eine ziemlich deutliche Grenze.

Offroad Bus

Auf der anderen Seite angekommen steigen wir in einen Bus um. Ein ziemlich abgerockter 13 sitziger Reisebus, dessen Tür mit einem Seil zugehalten wird, weil die Schweissnaht der Verriegelungsstange gebrochen ist. Der Grund dafür erschliesst sich später, als wir nach einer Asphaltpiste auf eine Buschpiste abbiegen, die man eigentlich nicht in diesem Tempo mit einem Bus befährt. Jedenfalls nach Deutschen Masstäben. Eine Geländewagen ist hier nicht eine übertriebene Wahl. Über die Stossdämpfer habe ich nicht weiter nachgedacht und mich darauf verlassen, das die Fahrerin (die barfuss fährt weil sie ihre hohen Schuhe zum Fahren auszieht) Fahrzeug und Piste beherrscht.

Zwei Stunden lang fahren wir durch ehemaligen Urwald, der für die landwirtschaftliche Nutzung gerodet wurde. Weiter vom Fluss entfernt wird die Rodung frischer bis hin zu Brandgeruch und einigen Feuern. Hier wird gerade neues Ackerland geschaffen, das dann nach zwei Jahren auch wieder nur noch als Wiese taugt. Erschreckend grosse Flächen und wir sehen hier nur einen Bruchteil des (ex)Regenwaldes, obwohl wir aus der Luft schon einige gerodete Flächen erkennen konnten. Aber wer hier lebt und sonst kein Einkommen hat interessiert sich warscheinlich nicht wirklich für den Erhalt des Waldes – ist ja genug da…

Irgendwann wird es wieder unberührter und wir kommen an einen der zahlreichen Seitenarme des Amazonas. Hier wird in ein Kanu umgeladen und mit zwei kleinen Motorkanus geht es weiter zur Lodge. Ein Kanu mit und eins ohne Dach. Ich interessiere mich spontan für die Cabrio Variante – die ist kleiner, schneller beladen und fährt sofort los. Dunkle Wolken kündigen das Befüllen des Flusses mit Regenwasser an und wollen den Besuchern zeigen, warum es Regenwald heisst. Wir sind aber schneller – sehen unterwegs Kaimane und düsen in Richtung Jungle Hotel. Dort gibt es erstmal Mittagessen – und einen ausgewachsenen Wolkenbruch. Die Anderen kommen 15 min später während wir schon bei hauchzartem Gulasch sitzen und haben den Regen mutig mit ihrer Kleidung aufgefangen damit er nicht in Kanu fliesst.

 
 
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Manaus

Wir sind heute in Manaus angekommen. Es ist warm und wahnsinnig schwül. Auch jetzt um 21 Uhr noch.

Am Flughafen hat uns der Tourveranstalter abgeholt und ins Büro gebracht um die Logistik zu erledigen wie sie es nennen. Dort haben wir auch den Chef von Gerotours kennengelernt, der sich als Gero himself vorstellt. Lustiger, netter, kleiner Typ. Macht bisher alles einen sehr organisierten Eindruck. Aber halt auf die Brasilianische Art.

Da sind wir die nächsten 5 Tage: www.amazongero.com

Da es da draussen keine Funkverbindung gibt, kommen die nächsten news erst ab dem 09. November. So lange melden wir uns ab. 

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Halbzeit

Einen Ersten Eindruck von Brasiliens Süden und den Menschen darin konnten wir uns jetzt verschaffen. Reich und arm liegen hier nicht weit auseinander. Durch die Fussgängerzonen und vor den Geschäften laufen neben Kunden, Geschäftsleuten und anderen Passanten auch manchmal die Müllsammler mit ihren Karren. Sie wohnen in den Fawelas und sortieren dort den gesammelten Müll bzw die Wertstoffe der Wegwerfgesellschaft und haben so ihr Auskommen. Letzlich haben sie so auch ihren Platz in dem Gesellschaftssystem. Nicht andes als die Pfandsammler in Deutschland. Andere leben in einfachen Häusern und bestreiten ihr Einkommen wie andere auch in Fabriken, Büros oder Behörden. Wer es sich leisten kann wohnt dann in den bewachten, umzäunten und kameragesicherten Condominhos. Der Elektrozaun auf der Mauerkrone wirkt schon ein bisschen wie das T-Rex-Gehege aus Jurassic Park. Manchmal auch kombiniert mit scharfem Stacheldraht. Immer mit Kameras und dem obligatorischen Wachmann am Eingang. Und hier reden wir jetzt nicht von Villen sondern von ganz normalen Einfamilienhäusern oder Reihenhäusern wo ganz normale Leute wohnen (so wie wir bei unseren Freunden auch). 

Luftspalte

Bei der Errichtung von Häusern gelten hier völlig andere Massstäbe als wir sie in Deutschland gewohnt sind. Einfachverglasung und Türen ohne Falz sind standard. Bei Neubauten!! Scheint die Sonne auf die Haustür, kann man sie zwischen Türrahmen und dem Türblatt sehen. Auf dem selben Weg bahnt sich natürlich auch Regen seinen Weg. Dementsprechend verzieht sich die Tür luftfeuchtigkeitsabhängig – vielleicht der Grund warum man hier kein Barometer braucht um die Luftfeuchtigkeit abzulesen. 

Das es hier und da mal reinregnet ist jetzt auch nicht so ungewöhnlich. In dem Bürogebäude in dem wir am ersten Tag waren, peitschte der Regen gegen die Treppenhausfenster. Die Abwesenheit von Falz und Dichtung hatte dem nichts entgegenzusetzen und so lief das Wasser halt rein, bildete einen Bach auf der Treppe und fiel in der Mitte des Treppenhauses der Schwerkraft folgend in den Eingangsbereich. Das Ganze auf jeder Etage eines 15 stöckigen Hauses. Im Eingangsbereich hat die Rezeptionistin dann alles aufgewischt. Der Rest läuft an den Wänden runter und versaut die Bausubstanz. Das interessiert aber offensichtlich niemanden.

Man baut Einfamilienhäuse hier in der Regel auch mit einer 10 cm Wandstärke aus Lochziegeln. Sofern der Wunsch nach Statik besteht, werden auch Stahlbetonstützen eingezogen. Stabil wirkt es im Rohbauzustand nicht wirklich, aber der Verputz verdeckt dann auch die Löcher im Mauerwerk. Isolierung verwenden übrigens nur Elektriker. Diese wiederum müssen wahre Chaosforscher sein. Strom und Telekommunikation kommen meist oberirdisch mit der üblichen historisch gewachsenen Kupferlandschaft in Form abenteuerlichen Makramees. So lange es funktioniert OK, aber einen Fehler suchen möchte ich insbesondere in der Telefonverteilung nicht. Und was für Folgen das Umklemmen eines Kabels hat würde ich nicht ausprobieren wollen. 

Strassenverkehr

Autofahren ist schon ein bisschen abenteuerlicher. Auf den Strassen ist alles unterwegs, was noch fahren kann und zu Fahrtbeginn auch anspringt. Gefahren wird zügig und effektiv. Das bedeutet aber gleichzeitig, das rote Ampeln nur die verschärfte Form eines Stopschildes sind. Beides gilt als Empfehlung für sinnvolles Fahrverhalten (ähnlich dem Serviervorschlag auf der Fertiggerichtpackung). Macht an Kreuzungen durchaus Sinn, aber warum sollte ein Motorradfahrer an einer roten Ampel in Abwesenheit von Querverkehr mit den Autos warten. Da kann man sich schon mal durchschlängeln und weiterfahren. A propos Motorradfahrer – Yamaha und Honda scheinen ihre gesamte Produktion an 125er Bikes hierhin zu liefern. Wer nicht Auto fährt ist mit so einer unterwegs. Auch eine Reihe Kuriere, die dann eine grosse Kunststoffbox hinten drauf haben und sich durch den Stadtverkehr schlängeln. Fahrräder und Roller gehören nicht zum Strassenverkehr.

Blinken beim Spurwechsel ist generell verpönt, das Tempolimit wird zwar weitgehend eingehalten aber trotzdem wird dort gefahren wo gerade Platz ist und man zügig vorankommt. Das Stadtgebiet von Curitiba besteht weitestgehend aus mehrspurigen Einbahnstrassen. Gewöhnungsbedürftig aber scheinbar nicht uneffektiv. Nerviger sind da schon die immer wieder eingebauten Schwellen, die einen zum Bremsen zwingen wenn man seine Stossdämpfer nicht eh schon in den zahlreichen Schlaglöchern ruiniert hat. 

Der Sicherheitsabstand gilt im übrigen erst als unterschritten, wenn zwei Festkörper wie etwa Stossstangen versuchen, sich gleichzeitig an der selben Position im Raum aufzuhalten, was nach den gängigen Gesetzen der Physik ja in der Regel nicht ohne Formveränderung vonstatten geht. Sofern noch etwas Luft ist, passt das also. Wie immer, wenn der Deutsche von den Fahrweisen im Ausland spricht natürlich auch hier die erstaunte Erkenntnis, das nichts passiert. Alle fahren so und rechnen auch mit allem. 


Parken

Parken ist auch so eine lustige Sache. Shopping Malls haben modernste (!) Leitsysteme mit einer Leuchtanzeige über jedem Parkplatz. Man wird durch ein volles Parkhaus zu einem freien Platz geleitet. Da träumen die meisten deutschen Parkpläze noch von. Parkt man am Strassenrand oder auf öffentlichen Plätzen so ist das zwar im Prinzip kostenlos aber wenn man zum Auto zurückkommt, ist auch immer ein selbsternannter Parkplatzwächter (manchmal in offiziell wirkender Warnweste, dafür ohne Zähne) zur Stelle. Mit ein paar Reais ist er glücklich, denn er hat ja auf das Auto (unabhängig von der Parkdauer) aufgepasst. Ob der Herr die Autoknacker erst anruft oder was passiert wenn wirklich ein unautorisierter Geselle einen vom Eigentümer nicht gewollten Besitzübergang einleitet, weiss ich auch nicht.

Dann gibt es noch die privaten Parkplätze in der Stadt oder auch an der Fähre zur Ilha do Mel. Wer etwas Platz für 10-30 Autos hat betreibt einen bewachten Parkplatz. Dort kann man sein Auto relativ sicher abstellen. Zumindestens gibt es eine gefühlte Sicherheit, da das Fahrzeug in einem abgeschlossenen Bereich steht. Ist glaub ich sogar versichert. Und damit hat auch wieder eine ganze Reihe von Parkplatzbewirtschaftungspersonal sein Auskommen.


Dienstleistungen

Überrascht war ich gestern Abend vom Gasmann. Der kommt nämlich nicht zum Zähler Ablesen sondern in Ermangelung eines unterirdisch verlegten Gasanschlusses zum Flasche wechseln. Als am Montag Abend kein warmes Wasser mehr kam (Gasdurchlauferhitzer), wurde einfach mal schnell ne neue Buddel geordert und um 22 Uhr an einem Feiertag kam er mit ner neuen 30kg Flasche. Kleinere Häuser werden von Motorrädern beliefert, wo auch schon mal 5 von den kleinen 11 kg Flaschen drangetüddelt sind und die sich dann durch den Verkehr schlängeln.

Kunst

Street Art könnte hier erfunden worden sein. Die Bilder Grafitti zu nennen, ist untertrieben. Es gibt Stellen mit wirklich beachtenswerten und aussagekräftigen Bildern. 

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Über den Wolken

Heute morgen ging’s wirklich früh los; um kurz nach 5 klingelte der Wecker, ein Kaffee/Tee und n bissl Müsli zum Frühstück, von Sandra verabschieden und mit Marcus ab zum Flughafen. Das lief flott durch, obwohl echt schon viele Leute unterwegs waren und wir waren schnell in Sao Paulo zu unserem Zwischenstopp. Mit Fensterplatz konnten wir uns noch einen Eindruck über diese riesige Metropole machen – Wahnsinn!
Jetzt sitzen wir wieder im gleichen Flugzeug, sind ein paar Plätze nach vorne gerückt und fliegen weiter nach Manaus. Hinter uns sitzt einer und sägt den Wald ab – hoffentlich nicht den Regenwald, wo wir morgen hinwollen!? Marco meint, dass etwa 1qkm schon abgeholzt ist – Brandrohdung wäre leiser!!!!!
Beim Blick aus dem Fenster ist nicht viel zu sehen, nur ein riesiger flauschiger Wolkenteppich unter uns und über uns Sonne und blauer Himmel (was uns in Curitiba etwas gefehlt hat). Über den Wolken……

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Flip-Flops

Heute noch schnell Flop-Flops gekauft. So gehen wir definitiv als Brasilianer durch.
  

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Packen

Petra ganz stolz mit allen Klamotten für 4 Tage Djungel (nur die beiden Päckchen). Nicht im Bild sind die Schuhe … 

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Heute mal Kultur – das Oscar Niemeyer Museum


Selbstverständlich passt der Schal zum Bild  

Lichtinstallationen

   
    
  
 

Insgesamt ein schönes Museum mit wechselnden Ausstellungen 

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Morretes

Auf dem Rückweg von unserem Ausflug auf die Insel wo eigentlich Honig fliesst (heute aber Wasser) sind wir noch in dem wirklich schönen Städtchen Morretes vorbeigefahren. Eigentlich macht man den Ausflug mit einer Bahnlinie die durch die Berge dorthin fährt. Die Strecke soll sich richtig lohnen. Aber bei Regen und Nebel bringt das nicht viel.

Ich hatte beschlossen, daß der Regen aufhört sobald wir in Morretes ankommen und er hat sich freundlicherweise daran gehalten, so das wir einen schönen Spaziergang ohne (!) Schirme machen konnten.

   
    

Bananen – die im Übrigen hier saumäßig lecker sind und nicht mit unserer fast schon industriellen Chiquita Massenware zu vergleichen – hat man hier einfach im Vorgarten. Auf dem Weg durch die Berge ans Meer kann man sie auch überall am Strassenrand in kleinen Läden kaufen. 

Der Wirt dieser gemütlichen Pousada hat extra für uns den Herd angeworfen und das hiesige traditionelle Rindfleischgericht gekocht für das die Leute üblicherweise mit dem Zug aus Curitiba anreisen, hier Mittags essen und dann wieder zurückfahren. Abends gibts das normalerweise nicht.

Einfach mageres Rindfleisch gewürzt und in einer Brühe gekocht bis es fasrig zerfällt dazu gibts Reis. Total Lecker.  
 

Die Deko in dem Laden besteht aus lauter alten Alltagsgegenständen wie dieser antiken Kiste Cola.

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Ilha do Mel

Das Wetter hatten wir uns ja hier wirklich ein bisschen besser vorgestellt aber letztlich wars ein schöner Tag.

   
Vorbei an den Fischern geht es hinaus in Richtung Honiginsel (Ilha do Mel)

    
Die Holzboote sehen schon sehr rudimentär zusammengezimmert aus – aber durchaus seetüchtig. Auf keinen Fall wird aber an farbenfroher Bemalung gespart.

Auf der Insel gibt es keine Autos, alles kann man zu Fuss erreichen. Es gibt eine ganze Reihe kleiner Shops und Pousadas (Pensionen) um die Nacht auf der Insel zu verbringen. Das war eigentlich auch unser Plan aber wegen dem langen Wochenende in Brasilien war alles ausgebucht. Letztlich hat sich das als gut erweisen weil ja das Wetter am Ende wirklich nicht so einladend war. 

    
Der Strand ist einfach der Hammer!

Auge  in Auge mit der Krabbe. Mist, keinen Campingkocher dabei … 
 Man  stelle sich diesen Stand jetzt bei Sonnenschein und 25 Grad vor … Der Sand geht ganz flach bis weit ins Meer hinaus. Man kann einfach in die Brandung laufen. Ohne Felsen oder Steine dazwischen. Und der Atlantik war angenehm warm. Hier konnte man es aushalten.

Am Ende hat es so geschüttet, daß wir in Badehose bis zur Fähre gegangen sind und uns erst dort die trockenen Sachen angezogen haben. Wir wären ansonst durch nass gewesen. Aber was macht schon ein warmer Sommerregen wenn man eh im Meer baden war. Kommt es auf das bisschen Wasser doch auch nicht mehr an.

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Petras Hubschrauberflug


Sandra konnte den Piloten zum Glück überreden noch eineRunde mit uns zu drehen. Eigentlich wollte er Feierabend machen und nach Hause fliegen.
  
Der Park wo wir gestartet sind  – da wo auch die Wasserschweine wohnen.


Den Park im Bild haben wir ganz am Anfang besucht


Curitiba besteht in der Fläche aus viel Grün und einem ganzen Haufen kleiner Häuser. Mal eher einfache …


… aber auch ganz schicke.


  
Durch das Zentrum zieht sich aber auch eine ganze Reihe hoher Wohn und Bürohäuser

 
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Back to reality

Mit dem Betreten der Flughafenhalle haben wir die Luxusblase wieder verlassen – man fällt wieder in die Realität. Schade – aber noch ein paar Tage dort würden das Urlaubsbudget implodieren lassen.So einen wuseligen Check in habe ich auf noch keinem Flughafen gesehen. Sogar das Kind der Putzfrau lief hinter dem Tresen zwischen dem Check In Personal herum und irgendwie wirkte alles reichlich unkoordiniert. Dementsprechend lange dauerte es auch.

Bei der Handgepäckkontrolle haben sie dann mein Taschenmesser gefunden – also konnte ich zurück zum Check In und das Gewusel ein bisschen verstärken – sie holten meinen Koffer zurück, damit ich das Messer reinpacken konnte.

   
Die Wasserfälle von oben. Von links kommt der Iguacu und  stürzt nach der Kurve 60m ab.


Ein Teil von Curitiba im Landeanflug

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Heute mal relaxen

Für heute war nichts geplant. Einfach nur die Annehmlichkeiten des Hauses genießen. Fast wäre es schiefgegangen – wir haben zu lange geschlafen und beinahe das Frühstücksbuffett verpasst. Aber nach einem Blitzstart waren wir innerhalb von 5min im Restaurant am Pool und konnten in aller Ruhe Kaffee trinken und wach werden. Alles gut, war noch massig Zeit – so schnell räumen die hier kein Essen weg. Alleine das Fruchtbuffett … so einen Vitaminschock muss man erstmal verkraften.

Dann gings an den Pool. Wer das in diesem Hotel nicht macht verpasst etwas! Es gönnen sie nur wenige Leute diese Ruhe, daher ist es leer, ruhig und das Personal hat viel Zeit zwischendurch immer mal wieder eine Runde zu drehen und kleine Fruchtspieße, ein Eiswasser oder einen Minifruchtcocktail zu servieren. Wer gerade im Pool ist, bekommt es darin gereicht. Zwischendurch kommen auch noch eisgekühlte Handtücher mit denen man sich Kopf und Nacken kühlen kann. Alles Service des Hauses. Das Handtücher und Sonnenmilch zur Verfügung stehen, braucht eigentlich nicht extra erwähnt zu werden, oder? Das Ganze mit Blick auf das rosa Hauptgebäude unter strahlend blauem Himmel. Dazwischen Schmetterlinge und Vögel die Kunstflugvorführungen machen.

Lustig ist hier auch die „Uniform“ vom Personal – die Kellner am Pool tragen Strohhüte, die Gärtner Latzhose und Gärtnerhut, der Lifeguard weiß mit roter Aufschrift und das Hotelpersonal lässt sich auch ganz diskret in Gruppen einteilen.

Zum Abschluß nochmal im Spa duschen, einen Happen essen – Caipi dazu – und dann bringt uns der Fahrservice leider schon wieder an den Flughafen. 

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Nee, watt n Stress

Jetzt müssen wir bis heute Abend auf den Flieger warten. Mist, nichtmal ne Party am Pool – moment, der Kellner kommt mit den Cocktails…

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Nachtrag

Noch ein paar Bilder aus Iguacu. Schmetterlinge sitzen einfach überall herum und lassen sich tragen

  
Gepflegt sitzen und warten auf das Geburtstagsessen mit dem Wasserfall im Hintergrund

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Argentinien


Nur Brasilienurlaub ist ja ein bisschen wenig. Deswegen sind wir heute nach Argentinien rübergefahren und haben uns die Fälle von der anderen Seite angesehen. Standesgemäß natürlich mit dem Hotelfahrer, der uns über die Grenze bis in den Argentinischen Nationalpark gebracht hat und am Ende auch wieder abgeholt hat. Wer will schon mit dem Proteltariat in einem muffigen Bus sitzen 😉  Ein bisschen Dekadenz muss schon sein, sonst passt das nicht zum Stil des Hotels und man kommt ganz durcheinander.

Auf beiden Seiten ist hier alles perfekt organisiert. Man geht über befestigte Wege und Stege, es gibt im Zentrum Toiletten und Kiosks. Zum Glück verläuft es sich recht schnell, so dass man nicht in einem Touripulk unterwegs ist. An den Aussichtspunkten ist dann aber schon wieder ein bisschen mehr los.



Diese Schmetterlinge – die einen hier in Massen umflattern – sind, wenn sie nicht gerade rumflattern ziemlich intelligente Zeitgenossen. Sie landen einfach auf einem und lassen sich durch die Gegend tragen. Aber wehe man versucht das mal umgekehrt…


Kann natürlich auch sehr dekorativ aussehen.


Aber es geht ja hier um Wasserfälle. Hier mal wieder ein kleiner Ausschnitt davon.


Es ist einfach beeindruckend was für Wassermassen sich da ununterbrochen hinunterstürzen. Wenn man anstatt mit dem Selfiestick zu hantieren oder aus der Bewegung heraus ein Bild zu machen um seine physische Anwesenheit zu beweisen einfach mal ruhig stehen bleibt und dem Wasser zuhört (es ist laut) und das Ganze wirken lässt – überwältigend.

Mit der Mittagssonne im Rücken gibt es die feinsten Regenbögen. Über den Steg kommt man wirklich bis an die Kante des 60m hohen Falls. Irre Position.
  

Angesichts der Sonne heute mal gut behütet
Nix für Kanufaher und fürs Rafting eindeutig zu hoch.

 Zum Abschluss ein Selfie mal anders

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Wasser ist nass

Gerade kommen wir von der ersten Wanderung wieder. Ca 1km Weg entlang der Wasserfälle mit einem patschnassen Höhepunkt. Am Ende führt ein Steg über die Fälle – oder besser gesagt einen der unzähligen Wasserfälle. Es sind so viele auf so einer großen Fläche. In der Gischt wird man patschnass. Bei den schwülwarmen Temperaturen macht das aber nichts.
   
   

Wenn alle Leute mit ihren Selfiesticks rummachen und nur mit Bildern heimkommen wo sie selbst mit einer tollen Attraktion im Hintergrund drauf sind, dann machen wir halt die altmodische Variante. Hier zeigt uns Petra gerade, wo der Wasserfall ist 😉

  
Und jetzt nochmal ein Selfie nachem wir den Fällen etwas näher gekommen sind.
Für Tierfreunde gibts hier noch ein paar Arten, die wir unterwegs so getroffen haben.

    
   
Am Ende haben wir noch eine Affenfamilie im Baum rumklettern sehen. Leider ging es so schnell, daß der Autofocus falsch eingestellt wer – ich hab Bilder von tollen, knackscharfen Ästen mit einem schwarzen, unscharfen Fellknäuel dazwischen. Egal – aber wir haben sie gesehen… 

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Hotel

Unser Domizil für die nächsten drei Tage. Ich denke, man kann es hier aushalten…
   
   

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Petra beim Bloggen

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Feinstaub…

… gibts hier gar nicht. Wenn ein Diesel hier rußt, dann richtig. So ein alter Truck hält sich nicht mit der Produktion von neumodischem Firlefanz wie lungengängigen Nanopartikeln auf. Sowas gabs noch gar nicht, das so mancher LKW gebaut wurde. Da kommt noch ehrlicher, schwarzer Ruß aus dem Auspuff – und den kann man einfach abhusten. 

Die Mischung an Fahrzeugen ist hier wirklich interessant. Es fährt noch ein Haufen uralter Autos rum, die in den 70er und 80er Jahren mal neu waren. Manchmal in einem zweifelhaften Zustand der fortgeschrittenen Oxidation. Eine Menge halbwegs aktueller Fahrzeuge und wenige ganz Neue – macht bei den Strassenverhältnissen aber auch keinen Sinn. Geht nix über Blattfedern und robuste Stoßdämpfer.

Hier kann man auch sehen, das die alten Mercedes Nutzfahrzeuge für die Ewigkeit gebaut sind. Die fahren reihenweise hier rum und produzieren auf sehr laute Art und Weise schwarzen Rauch. Aber sie erfüllen ihren Zweck und lassen sich ohne Notebook mit handelsüblichem Werkzeug reparieren. Deswegen verirrt sich wohl auch kein Actros oder ähnliches hier hin – den fahrenden Computer kann hier kein Mensch reparieren.

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Werttransporte

Hier sind die Fahrzeuge für Geldtransporte noch beeindruckend. Man traut sich gar nicht so ein Ding zu überfallen. Dagegen sehen die meisten Wagen in Deutschland eher harmlos aus. Der Motor klingt auch eher wie ein Panzer.

Auch das Vorgehen der 4 Mann Besatzung ist wie im Kriegsgebiet: Erst steigt einer aus und checkt die Lage vor und in der Bank. Dann kommen zwei weitere – einer mit dem wichtigen Rucksack und einer mit Sonnenbrille der die Rückendeckung übernimmt. Das Ganze mit gezogenen Waffen. Der Vierte bleibt im Wagen und trinkt Kaffee und isst Donuts – oder was Wachleute halt so machen …

Auf dem Rückzug sichern sie sich wieder rundum als wenn überall der Waldwatz lauern könnte. Dabei gab es in der Bank gar nichts zu holen – die haben nämlich gestreikt. Aber vielleicht musste der Rucksacktyp auch einfach nur aufs Klo…

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Globalisierung

Es gibt Dinge, die gibts weltweit. Zum Beispiel die berühmten Indianer mit ihrem Panflötensound. Natürlich wie überall mit eigenem Moppel und Verstärkeranlage. Und das Beste: Sie spielen die Melodie von Griechischem Wein und verkaufen CD´s dazu…

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Montag halt…

Heute ist Montag – merkt man auch. Alles fing damit an, das wir ein Taxi vorbestellt hatten um uns mit Sandra in der Stadt zu treffen – klappt sonst immer – heute kam keins. Nach einer grosszügigen Wartezeit haben wir dann ein Neues geordert – das klappte dann auch. Als nächstes wurden die Apotheken und Drogerien nach Drachenblut abgeklappert – man erntet von wissendem Nicken bis leerem Blick alles – manchmal sogar Tips wo man das Zeug bekommt. Zwei Läden schicken uns in den selben Laden – dort wieder nur unverständiges Gucken – die kannten das Zeug nicht haben aber eine Idee, wo man das bekommen könnte – mal sehen ob wir da noch vorbeikommen. Eigentlich kein Wunder – wenn ein Deutscher Drachenblut haben möchte sollte er vielleicht besser Siegfried heissen…

Neuer Plan – wir fahren mit der Linea Touristica noch eine Runde, die Tickets sind ja noch gültig. Nach einigem Warten an der Haltestelle dann die Erkenntnis eines Passanten: Montags fährt die Linie nicht.

OK, neuer Plan: Mit dem Taxi ins Oscar Niemeyer Museum. Tja, Montags geschlossen. Also zu Fuss durch den Park (Curitiba ist voller Parks – immer ein bisschen Urwald zwischen den Häusern. Tolle Sache) und wieder in Richtung Innenstadt. Auf dem Weg Petras Idee, wir könnten ins Fotomuseum. Gutee Idee, schlechter Tag – Montag eben – es ist zu.

Neuer Plan: Wir suchen uns ein Cafe und trinken Kaffee. Schönes Cafe gefunden, riesige Kuchenauswahl, passt also. War ein guter Plan: Es gibt einen Wolkenbruch (den ersten heute). Nach ausgiebigem Quatschen im Cafe dann wieder los und dann ganz gemütlich mit dem Taxi zurück. Jetzt sitzen wir hier und planen die nächsten Events in Iguacu und für das nächste Wochenende. Irgendwie ist das Wetter für´s WE noch eine größere Unbekannte. 

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Selfie

Selfies wie sie hier an jeder Ecke andauernd gemacht werden … Anfänger …  

… oder einfach mal mit Profis arbeiten !

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Shopping in der Markthalle

Lebensmittel auf einem richtigen Markt kaufen macht ja um Längen mehr Spaß als in einem langweiligen Supermarkt. Und bessere Sachen gibts da ja eh.   
Hier zum Beispiel frisches Rindfleich beim Metzger

 oder Fisch beim Fischer 

und natürlich Obst beim Obstler.  

So sieht Kakao aus, bevor einer Zucker dabeigekippt hat und Milka draufschreibt  

Bohnen und Nüsse werden direkt aus Säcken abgewogen und verkauft  

So sieht Verkaufen aus  

und so, wenn man alles zusammen hat. Natürlich mal wieder viel mehr als wir eigentlich brauchen aber vieles sah einfach zu lecker aus… 

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A walk in the Park

Das Wahrzeichen von Curitiba – der Park mit seinem Palmenhaus

und Blick auf die Skyline  

Daraus werden mal Bananen  

Diese kultigen Traumautos fahren hier noch überall rum. In jedem Aggregatzustand – von Rostlaube über so ein Nautzfahrzeug bis hin zu Einsatzfahrzeugen der Stadtverwaltung. Den eckigen T2 oder noch neuer sieht man gar nicht – sehr stilvoll! Ich glaub ich nehm mir so einen mit… 

Einer von vielen Popkornwagen im Park. Frischer gehts nicht – besser als auf jeder Kirmes. In einem kleinen Blechtopf wird alles frisch auf dem Gasherd gemacht. Die Lampe ist auch einen Gaslaterne.  

Und hier gibt es frisch gepressten Zuckerrohrsaft. Ein stück Zuckerrohr wird durch eine elektrische Presse geschoben und unten kommt Saft raus. Ist süß und erfrischend ohne dabei klebrig süß zu sein. Kaum zu glauben aber das taugt als Erfrischung.  

Müll wird hier übrigens auch getrennt  

Fällt ein Schwein ins Wasser hat man ein Wasserschwein. Die sind in diesem Park wohl reihenweise ins Wasser gefallen weil hier eine ganze Menge von diesen friedlichen Zeitgenossen herumlungern.  

So sehen sie dann ohne Wasser drumrum aus  
  

Schildkröten wohnen hier auch  

genauso wie dieser schön gezeichnete Erpel  

hier fliegt jemand  

und im Baum krakelt oben ein Tukan  

Fliegen kann er auch… 

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Impressionen aus Curitiba

   
Hier mal die guten Lagen mit Blick auf den Park

 Die Stacheldrahtrollen sieht man in der Stadt überall. Grundstücke oder Wohnanlagen sind bewacht und mit S-Rollen und oft auch Lichtschranken und vor allem noch Elektrozäunen gesichert. 
 
In der Innenstadt finden sich dann auch noch viele von den schönen alten Fassaden

  
Hier nimmt jemand den Einbruchsschutz richtig ernst. Über´s Dach kommt da keiner…

  
Platz für einen Friseur ist in der kleinsten Hütte

   
Ob der Sammler auch ein Kunde dieses Instituts ist?

Hier wird Müll gesammelt um mit den Wertstoffen noch ein paar Reais zu verdienen  

Strassenszene…

 Schulausflug …

 Die Militärpolizei fährt Streife im Park

während diese Herren in Ruhe die Szenerie beobachten

  Der Wachhund behält den Überblick

Eine typische Werkstatt an der Strasse  

Ein nicht ganz so schöner Laden

 und eine ganz normale Waschanlage. Auto auf die Rampe fahren und dann wird es gewaschen (von Hand). Ölabscheider und der ganze andere technische Kram werden sowiso überbewertet…

  
Bushaltestellen sind dagegen wieder topmodern. Man checkt schon in dem Warteraum in den Bus ein und wenn der dann kommt klappt er eine Gangway aus, über die man einsteigt.

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Brasilien

Nochmal Natur

Die Sandsteinfelsen im Naturpark  
Nochmal die Höhle mit dem Wasserfall. Rechts ist die Schlucht durch die man hineinkommt.  

Die Mädels im Dschungel  

Gefährlich – ein wildes Tier …

Der Brasilianer an sich scheint ein sehr gespanntes Verhältnis zur Natur zu haben. Alle wilden Tiere (auch dieses) sind potentiell gefährlich. Und eigentlich hat er auch keine Lust auf Wildnis. Selbst eine Führerin im Park – also hauptberuflich Outdoormensch – warnte vor allem möglichen  Gefahren. Vielleicht hat sie auch deshalb ununterbrochen auf Portugisisch gelabert um ihre eigene Angst in der wilden Natur zu überspielen – so wie Pfeifen im Keller… 

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Parque Vila Velha

   
    
Der Wasserfall in der Höhle

 
… ein cooler Ort

Eine niedliche Klapperschlange  
Die Eule haben wir aufgescheucht, deswegen guckt sie wohl so böse 

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Brasilien

Curitiba ohne Regen

Die Stadt gibts auch trocken. Heute waren wir in der City unterwegs und haben Parks mit Urwald und krakelenden Tieren angesehen und dann eine Rundfahrt mit dem Bus durch die City gemacht. 

Nach so viel Sightseeing wurde dann die Werbebotschaft eines lokalen Burgerbraters überprüft – es war von „best burger in the world“ die Rede. OK – ich muss noch Tests in ein weiteren Ländern machen, aber bislang können wir das mal so stehen lassen.

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Brasilien

Bilder

 
   
Irgendwie wirken die Farben bei Sonnenschein besser.

Aber meine ehemalige Lieblingsschwester hat ja gesagt, ich soll keinen Palmenfotos hochladen – deswegen regnets jetzt. Hoffentlich will sie bald schöne Strandfotos sehen…

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Brasilien

Angekommen

OK, geschafft. Sandra und Marcus haben uns am Flughafen abgeholt und dann gab´s erstmal Frühstück. 
So rein körperlich sind wir anwesend aber irgendwie schafft man es nicht zu realisieren, dass wir am anderen Ende der Welt sind. Der Kopf ist noch unterwegs. Man setzt sich in Mannheim in den Zug und begibt sich damit in die Transportmaschinerie, die einen dann Stunden später in Curitiba wieder ausspuckt ohne dass man dieses System in der Zwischenzeit wirklich verlassen hätte. Flughäfen und Flugzeuge sehen auf der ganzen Welt gleich aus (zumindestens die die ich bisher gesehen habe, das mag in Sibirien anders sein), so dass einem die Veränderung erst langsam dämmert – zum Beispiel auf dem Weg durch die Stadt wo alles „ein bissen“ anders aussieht.

Jetzt erstmal relaxen, an die warmen Temperaturen gewöhnen und dann mal sehen wie es die nächsten Tage weitergeht.

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Brasilien

Weiter gehts …

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Brasilien

Sao Paulo

Ich dachte immer Fliegen wäre reine Physik. Unser Flugzeug setzte da eher auf Magie…

  
Wir machen grad mal n Zwischenstop und in 1,5h gehts weiter. 

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Brasilien

auf dem Flughafen

Endlich geht es los – nach einem Jahr Vorbereitung, einem stressigen letzten Arbeitstag und einem katastrophalen Morgen… 
Wenn der Tag damit startet, dass ein Horst von den Wasserwerken um 8 Uhr mit 10 min (!) Vorwarnzeit das Wasser abstellt und meine Kaffeemaschine wegen Wassermangel das Kaffeekochen verweigert, ist das definitiv kein guter Start in den Tag. Das hat der Typ glaub ich gemerkt als ich mich mit bester morgensfrühausdembettgeklingelt Laune nach seinem Geisteszustand erkundigt habe und sich sicherheitshalber beeilt. Überlebenstrieb hat er … Profis sagen einfach nen Tag vorher Bescheid.

Aber jetzt ist alles eingepackt und eingecheckt und es gibt erstmal in Ruhe n Kaffee bevor dann die 12h Stillsitzen im Flieger beginnen.

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Brasilien

Jetzt gehts los

Natürlich mit einem Selfi 

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Brasilien

Kann losgehen …

Schnell noch alle Akkus laden …

  
… gepackt ist alles – nur noch schnell schlafen, dann gehts los!

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Hausbau

Heute suchen wir einen Architekten

Hier trifft jetzt die internetgewöhnten angehenden Bauherren auf eine Welt, die „Neuland“ noch nicht richtig für sich entdeckt hat. Aufgabe: Suche einen Architekten, der uns ein Haus malt und am Besten noch bei der Bauleitung hilft.

Also – 1. Filterduchgang – alle freiberuflichen Architekten, die in der Kammer registriert sind im Umkreis von 25km UND die eine Homepage haben. Der Rest fällt schon mal raus – wir wollen ja Referenzen sehen und ein paar Infos vorab haben. Wie das bloss erst bei den Handwerksbetrieben wird … hoffentlich sind die da schon weiter.

Da fällt schon mal viel raus – vielleicht auch gute Leute – aber woher soll man das wissen? Eine ganze Reihe Kandidaten hat sich in den letzten 15 Jahren eine Webseite erstellt. Die wenigsten haben diese seitdem gepflegt … Eine Referenz von 2011, derzeit im Bau? Äh, immer noch? Damit qualifiziert man sich für den Berliner Flughafen aber mehr auch nicht. Anderes Beispiel: Referenzen „Seite gerade im Aufbau“ – komisch, wenn das Datum der Webseite 10 Jahre zurückliegt.

Bleibt ein kleiner Teil potentieller Kandidaten übrig – und der wird jetzt mal angeschrieben.

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Hausbau

1. Planungssitzung

Bei Wein und Früchten aus dem Garten haben wir mal angefangen, unsere Wunschliste zu erstellen. Eine erste Skizze gibts auch schon.

FullSizeRender

 

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Brasilien

Vorbereitungen laufen

Die Flüge sind gebucht…

Hier liegt das erste Ziel:

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Vogesen

Abschlussbericht

Also der Tag heute war der Hammer. Deswegen konnte ich auch kein Ende finden. Geniales Wetter – vielleicht ein bisschen heiß. Ich hab alleine heute 4l Wasser unterwegs getrunken und bin klatschnass – von innen. Regen war heute nicht.

Zum Abschluss noch ein Besuch in der Currysau und auf dem Weg nach Otterstadt hat dann der Wind versucht mich von der Straße zu pusten. Ich bin also zusammen mit dem Unwetter zu Hause angekommen.

Die Vogesen sind auf jeden Fall einen Kurztrip wert. Lange nicht mehr auf so leeren und so schönen Straßen unterwegs gewesen.

Gesamtkilometer: 779

reine Fahrzeit: 13,5 h

 

Jetzt ist alles wieder ausgeräumt und weggepackt, nu hab ich mir eine dringend notwendige Dusche verdient…

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Vogesen

Wieder angekommen

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Vogesen

Abendessen

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Vogesen

Bonustrack

Weil so schönes Wetter ist, führt der Rückweg nicht langweilig über die B9 sondern noch lang durch den Pfälzerwald.

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Vogesen

Ruhe

Diese Ruhe hier oben ist der Hammer

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Vogesen

Hunebourg

Jetzt hab ich mein Zwischenziel von Freitag doch noch angefahren. Die Aussicht ist super und allein für die Strecke hier hoch hat es sich gelohnt.

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Vogesen

Kurvenrausch

Das waren mal geniale 2h am Stück nur Kurven. Nicht zu scharf so dass man gut fahren kann. Und kaum jemand unterwegs. So mag ich das!

Der Franzose an sich, zumindest der Vogese mag jedenfalls Rollsplitt. Damit bedeckt er große Teile der Straße. Er mag auch Splitt bis Korngröße 10mm. Der klemmt wenigstens nicht im Schuhprofil. Außerdem verhindert das zuverlässig die Bodenhaftung. Das ist stellenweise echt fies.

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Vogesen

Geht doch…

Das mit dem Wetter fängt ja schon mal gut an.
Jetzt mal langsam einpacken und dann los!

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Vogesen

Endday.cmd

Ich bin im Eimer. Irgendwie anstrengend so ein Tag…
Jetzt gibts noch ein Tässchen vom guten Schottischen Malt und dann ab in die Ratzmuffel. Hoffentlich machen die ganzen Triathleten auf dem Platz hier morgen früh nicht so einen Lärm. Ich fürchte die fangen zeitig an…
Wenns dann morgen noch trocken bleibt ist alles in Butter.

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Vogesen

2. Etappenziel erreicht

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Vogesen

Am See

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Vogesen

Forstwege im Nieselregen

Schöne Strecke aber doofes Wetter!

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Vogesen

Skigebiet

Die Straße führt mal wieder mitten durch den Skihang…

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Vogesen

Regenpause

Also ich Pause und der Regen auch …

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Vogesen

Pause

Durch den Regen auf dem Weg zum Col Donon.
Das Motorrad war so erschöpft, dass es sich auf dem weichen Boden nicht mehr halten konnte und sich erstmal ein bisschen hinlegen musste. Umfälle im Stand sind OK. Ich saß nicht drauf, konnte es beim Abstellen nicht halten…
Nix passiert…

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Vogesen

Tag 2

Ah ja, das Wetter hat gesehen, dass ich mein Motorrad aufgeladen hab, es tröpfelt wieder… Ob das an der leuchtgelben Tasche liegt?
Wenigstens durfte ich trocken einpacken…
Hoffentlich wird das noch besser…

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Vogesen

Zeltplatz

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Vogesen

Erster Tag geschafft

Um 17 Uhr gings los. In Karlsruhe hab ich mir dann die unterschiedlichen Baustellen und Staus angesehen. Eigentlich ist man in 5 min auf der Autobahn. Ich hab 40 min gebraucht.
Bei der Schleuse Iffezheim gings dann nach Frankreich. Kurze Pause zum Radio hören – 1:0 für Deutschland. Was soll ich sagen, der Himmel hat geweint … Ich weiß jetzt nicht, ob es am Spielstamd lag oder einfach nur an der fiesen Wolke, die immer undicht wird, wenn ich ne größere Tour mache.

Weil ich meine Zeit in KA im Stau verbracht hab, musste die Tour gekürzt werden. Die Burg ist ausgefallen.

Schön war, daß ich die Straßen fasst allein hatte. Nicht das in dieser Gegend viel los zu sein scheint aber es war schon sehr verschlafen. Jetzt hab ich nen campingplatz im Grünen. Sehr angenehm und ruhig hier.
Und International: ein Deutscher in Frankreich auf einem oranje geschmückten Campingplatz (woher kommt wohl der Betreiber?) und wir gucken Brasilien Kolumbien im Holländischen Fernsehen. Es gibt natürlich Heineken…

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Vogesen

Los geht’s

Nur 40 min vom Büro bis zur Autobahn…
Und in Frankreich hat auch passend der Regen schon angefangen …

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Vogesen

Vorbereitung läuft …

Am Freitag geht es los…

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Wieder zu Hause

Die Tour ist beendet.

Nach 13 Tagen, 3816 km und einer reinen Fahrzeit von 59,5 Stunden bei einer Gesamtdurchschnittsgeschwindigkeit (ohne Standzeiten) von 65km/h sind wir wieder in Paderborn angekommen.
Jetzt noch alles auspacken und wegräumen und den Siff vom Motorrad waschen….

Schön war´s. Gutes Wetter, richtig schöne Strecken und massig Eindrücke die erstmal verarbeitet werden müssen.

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Adria

Tiger on Tour

Der kleine Tiger ist mit mir zusammen auf dem Rückweg. Wir müssen nur noch mit der Fähre über den Rhein und dann sind es nur noch 300 km.

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Adria

Sommer in Speyer

Ein Tag in Speyer bei schönsten Wetter.

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Adria

2. Heimat

Ich bin an meinem Zweitwohnsitz angekommen.
Das Zelt ist aufgebaut und trocknet draußen, die ganze Wäsche dreht sich in der Maschine und ich bin auch schon geduscht.

Petra zaubert gerade Spargel und dann ist erstmal bis Sonntag Nachmittag Fahrpause…..

Der Weg durch den Schwarzwald war ganz nett. Wenn man einen Tag vorher aber die Schweiz durchquert hat, ist der Schwarzwald im Vergleich langweilig. Außerdem sind zu viele Fahrzeuge unterwegs.
Schöne Strecken sind es trotzdem. Wenn man davon absieht, daß die Qualität der Straßenbeläge in Deutschland oft mit Kroatien oder der hinteren Mongolei zu vergleichen sind. So schöne Straßen wie Slowenien oder die Schweiz haben wir hier leider nicht. Zumindestens nicht im Schwarzwald. Die Masse an Bitumenwürmern in der Fahrbahn macht es bei Regen richtig rutschig.
Die Hälfte der Strecke ging der Regen immer an und aus.
Auf der zweiten Hälfte wurde es besser (trockener). Ab der Rheinebene dann 23 Grad und Sonne, so daß die Klamotten trockengefönt waren, als ich in Speyer angekommen bin.

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Adria

Schwarzwald

Bei Regen ging’s heute wieder los.
Mittlerweile ist es schon 1h trocken. Der Schwarzwald zeigt sich mystisch neblig.
Mark hat wegen Terminen ab Freiburg den direkten Heimweg angetreten.
Noch 2h bis Speyer

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Adria

Deutschland – Regen

Ab Konstanz Regen, Sturm, Gewitter.
Übervoller Campingplatz.

Aber die Fahrt hierher war super aber anstrengend. Die Schweiz ist echt schön und ein Motorradparadies.

Teilweise weiß man abseits der Hauptstraßen nicht, ob man gerade einen Wanderweg oder eine Straße benutzt. Bis einem plötzlich jemand entgegen kommt. Dann weiß man wieder, daß man sich den Weg auch mit Traktoren und Autos teilen muß.
Ansonsten sieht es teilweise aus wie in einer Modellbahnlandschaft. Ich bin mir nicht sicher, wer da von wem abgeguckt hat…. Richtig idyllisch und schön.

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Bei der Überquerung der Alpen

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Ausgeschlafen

Logistik können die Schweizer: Wir sind am Ende der Welt haben aber das bislang beste Waschhaus der Reise, freies WLAN am ganzen Platz und frische Brötchen.
Es ist warm und bedeckt. Bei gutem Motorradwetter geht es jetzt zum Bodensee. Ein paar Pässe kommen aber noch…

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Adria

Tee mit Rum auf 1800m

Auf dem höchstgelegenen Campingplatz Europas. Gut daß wir in Norwegen trainiert haben. 9 Grad, Blick auf die Schneefelder und Wind.
Dazu gibt es Nudelsuppe mit extra Nudeln, Milchreis mit frischem Apfel und Zimt und Tee mit Rum.

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Adria

Alpenüberquerung

Nach der Umrundung des Gardasees heute Morgen und einem Eis in nem Laden den Mark noch von früher kannte ging es wieder in Richtung Berge. Der Paso di Croce Domini führt über 1800m kreuz und quer durch ein Skigebiet. Nur daß zu dieser Jahreszeit alles in Motorradfahrerhand ist.
2,5-3m breite Straßen. Keine Leitplanken. Kurvenschneidende Einheimische. Strecke nicht einsehbar.
Das alles bei wunderbarer Aussicht mit Wildblumenwiesen rechts und links der Fahrbahn.
Aber zwischendurch wurde ich doch etwas nervös beim Fahren.

Von der anstrengenden Konzentrationsübung erholen wir uns gerade in Breno bei italienischem Kaffee und ich lade mal wieder ein paar Berichte hoch…

Ziel für heute: Poschavio in der Schweiz. Sind noch 100 km.

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Gardasee

Nach einem erfrischenden Bad in der Adria in Kroatien ging es dann mit viel Verzögerung los.
Das Wasser war schön warm. Den Campingplatz kann man zum Baden empfehlen. Netter kleiner Felsenstrand wo man gut ins Wasser kommt. Der Wind hatte sich über Nacht auch beruhigt.

Ein paar Meter weiter waren wir wieder in Slowenien. In einem netten kleinen Ort gabs dann noch nen Espresso am Hafen.

Wenn man Kroatien und Slowenien vergleicht, fragt man sich zwangsläufig, warum immer alle Leute nach Kroatien in den Urlaub fahren. Slowenien ist definitiv schöner.
Grüner, aufgeräumter, bessere Straßen, alle Gebäude besser in Schuss. Nicht nur vordergründig wie bei den Kroaten sondern auch in Details.
Es ändert sich besonders krass am Grenzübergang. Die Qualität der Straßen ist eine ganz andere. Und die Häuser sehen auch gleich anders aus.
Wie schon gesagt, ein unterschätztes Urlaubsland. Aber sollen ruhig alle Leute weiter südlich fahren, dann ist es in Slowenien nicht so voll wenn ich mal wiederkomme.

Die Strecke an der nördlichen Adria durch das eher industrielle Trieste und dann in Richtung Venedig war nicht so dolle. Wir haben dann auf die Autobahn gewechselt und sind da bis zum Gardasee durchgerauscht. War stinklangweilig aber wir mußten ja auch die Zeit gut machen die wir beim Frühschwimmen und dann noch in Slowenien im Hafen verbaselt haben.

Abends noch lecker italienische Pizza essen gehen und dann ins Bett.