Jede Truppe, die anreist bekommt einen eigenen Guide, mit dem man alle Touren macht. Die Jungs sprechen mindestens Portugisisch und Englisch und lernen weitere Sprachen. Zwischendurch wird auch immer mal etwas Deutsch geübt oder gefragt wie man dies und das auf Deutsch ausdrückt. Die Guides wissen wirklich wovon sie reden und bewegen sich im Dschungel wie in ihrem Wohnzimmer. Überall finden sie etwas, was man gerade braucht – ein Blatt um Maniok auszupressen und den Saft aufzufangen, einzelne Palmenblätter um etwas zu flechten oder andere Fasern um eine Schlinge zu fertigen mit der man eine Vogelspinne schonend fängt. Oder man dreht sich aus einem ganzen Palmwedel mal eben ein Seil um an einer Kokospalme heraufzuklettern. Wichtigstes Werkzeug dabei immer die Machete oder bei unserem Guide ein Taschenmesser von halber Machetenlänge (siehe auch Crocodile Dundee oder Rambo).Unterstützt wird der Guide immer von einem Einheimischen, der um die (Fluss)Ecke wohnt, das Kanu fährt und sich hier perfekt auskennt. Ausser der Laberbacke von „Public Relations Manager“ (ja, er hat sich uns so vorgestellt) und den Guides arbeiten in der Küche und drumrum Leute, die hier wohnen. Also hier wohnen heisst im Umkleis der Lodge, hier stehen ja überall Häuser am Wasser – Mann/Frau kommt morgens mit dem Kanu – paddelnd oder mit Motor. Der PR Mann (maximal anfang 30?) ist so ne Art Hotelmanager – er kümmert sich um alles – und das tut er wirklich. Aber zwischendurch hängt er mit den Gästen ab und textet… Kleiner Macho halt…
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