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Wieder zu Hause

Die Tour ist beendet.

Nach 13 Tagen, 3816 km und einer reinen Fahrzeit von 59,5 Stunden bei einer Gesamtdurchschnittsgeschwindigkeit (ohne Standzeiten) von 65km/h sind wir wieder in Paderborn angekommen.
Jetzt noch alles auspacken und wegräumen und den Siff vom Motorrad waschen….

Schön war´s. Gutes Wetter, richtig schöne Strecken und massig Eindrücke die erstmal verarbeitet werden müssen.

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Tiger on Tour

Der kleine Tiger ist mit mir zusammen auf dem Rückweg. Wir müssen nur noch mit der Fähre über den Rhein und dann sind es nur noch 300 km.

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Sommer in Speyer

Ein Tag in Speyer bei schönsten Wetter.

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2. Heimat

Ich bin an meinem Zweitwohnsitz angekommen.
Das Zelt ist aufgebaut und trocknet draußen, die ganze Wäsche dreht sich in der Maschine und ich bin auch schon geduscht.

Petra zaubert gerade Spargel und dann ist erstmal bis Sonntag Nachmittag Fahrpause…..

Der Weg durch den Schwarzwald war ganz nett. Wenn man einen Tag vorher aber die Schweiz durchquert hat, ist der Schwarzwald im Vergleich langweilig. Außerdem sind zu viele Fahrzeuge unterwegs.
Schöne Strecken sind es trotzdem. Wenn man davon absieht, daß die Qualität der Straßenbeläge in Deutschland oft mit Kroatien oder der hinteren Mongolei zu vergleichen sind. So schöne Straßen wie Slowenien oder die Schweiz haben wir hier leider nicht. Zumindestens nicht im Schwarzwald. Die Masse an Bitumenwürmern in der Fahrbahn macht es bei Regen richtig rutschig.
Die Hälfte der Strecke ging der Regen immer an und aus.
Auf der zweiten Hälfte wurde es besser (trockener). Ab der Rheinebene dann 23 Grad und Sonne, so daß die Klamotten trockengefönt waren, als ich in Speyer angekommen bin.

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Schwarzwald

Bei Regen ging’s heute wieder los.
Mittlerweile ist es schon 1h trocken. Der Schwarzwald zeigt sich mystisch neblig.
Mark hat wegen Terminen ab Freiburg den direkten Heimweg angetreten.
Noch 2h bis Speyer

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Deutschland – Regen

Ab Konstanz Regen, Sturm, Gewitter.
Übervoller Campingplatz.

Aber die Fahrt hierher war super aber anstrengend. Die Schweiz ist echt schön und ein Motorradparadies.

Teilweise weiß man abseits der Hauptstraßen nicht, ob man gerade einen Wanderweg oder eine Straße benutzt. Bis einem plötzlich jemand entgegen kommt. Dann weiß man wieder, daß man sich den Weg auch mit Traktoren und Autos teilen muß.
Ansonsten sieht es teilweise aus wie in einer Modellbahnlandschaft. Ich bin mir nicht sicher, wer da von wem abgeguckt hat…. Richtig idyllisch und schön.

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Bei der Überquerung der Alpen

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Ausgeschlafen

Logistik können die Schweizer: Wir sind am Ende der Welt haben aber das bislang beste Waschhaus der Reise, freies WLAN am ganzen Platz und frische Brötchen.
Es ist warm und bedeckt. Bei gutem Motorradwetter geht es jetzt zum Bodensee. Ein paar Pässe kommen aber noch…

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Tee mit Rum auf 1800m

Auf dem höchstgelegenen Campingplatz Europas. Gut daß wir in Norwegen trainiert haben. 9 Grad, Blick auf die Schneefelder und Wind.
Dazu gibt es Nudelsuppe mit extra Nudeln, Milchreis mit frischem Apfel und Zimt und Tee mit Rum.

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Alpenüberquerung

Nach der Umrundung des Gardasees heute Morgen und einem Eis in nem Laden den Mark noch von früher kannte ging es wieder in Richtung Berge. Der Paso di Croce Domini führt über 1800m kreuz und quer durch ein Skigebiet. Nur daß zu dieser Jahreszeit alles in Motorradfahrerhand ist.
2,5-3m breite Straßen. Keine Leitplanken. Kurvenschneidende Einheimische. Strecke nicht einsehbar.
Das alles bei wunderbarer Aussicht mit Wildblumenwiesen rechts und links der Fahrbahn.
Aber zwischendurch wurde ich doch etwas nervös beim Fahren.

Von der anstrengenden Konzentrationsübung erholen wir uns gerade in Breno bei italienischem Kaffee und ich lade mal wieder ein paar Berichte hoch…

Ziel für heute: Poschavio in der Schweiz. Sind noch 100 km.

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Gardasee

Nach einem erfrischenden Bad in der Adria in Kroatien ging es dann mit viel Verzögerung los.
Das Wasser war schön warm. Den Campingplatz kann man zum Baden empfehlen. Netter kleiner Felsenstrand wo man gut ins Wasser kommt. Der Wind hatte sich über Nacht auch beruhigt.

Ein paar Meter weiter waren wir wieder in Slowenien. In einem netten kleinen Ort gabs dann noch nen Espresso am Hafen.

Wenn man Kroatien und Slowenien vergleicht, fragt man sich zwangsläufig, warum immer alle Leute nach Kroatien in den Urlaub fahren. Slowenien ist definitiv schöner.
Grüner, aufgeräumter, bessere Straßen, alle Gebäude besser in Schuss. Nicht nur vordergründig wie bei den Kroaten sondern auch in Details.
Es ändert sich besonders krass am Grenzübergang. Die Qualität der Straßen ist eine ganz andere. Und die Häuser sehen auch gleich anders aus.
Wie schon gesagt, ein unterschätztes Urlaubsland. Aber sollen ruhig alle Leute weiter südlich fahren, dann ist es in Slowenien nicht so voll wenn ich mal wiederkomme.

Die Strecke an der nördlichen Adria durch das eher industrielle Trieste und dann in Richtung Venedig war nicht so dolle. Wir haben dann auf die Autobahn gewechselt und sind da bis zum Gardasee durchgerauscht. War stinklangweilig aber wir mußten ja auch die Zeit gut machen die wir beim Frühschwimmen und dann noch in Slowenien im Hafen verbaselt haben.

Abends noch lecker italienische Pizza essen gehen und dann ins Bett.

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Ein Eis am Gardasee

… Und dann geht’s weiter in die Alpen

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Slowenien ist echt schön

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Frühschwimmen

Hier kann ich mir das gefallen lassen ….

Aber nu müssen wir los. Zurück nach Norden.

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Der ängstliche Tiger

Ach ja: Lissy hat mir aus Spanien einen Tiger mitgebracht. Aber der ist sehr ängstlich. Ich habe ihm die Wasserfälle von KRKA gezeigt und auf der ganzen Fahrt liegt er oben im Fenster vom Tankrucksack und kann nach vorne rausgucken.
Angst hat er jetzt keine mehr. Er ist sehr mutig…..

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Beton

Die Kroaten sind ja ein absoluter Freund dieses Baumaterials.
Vermutlich weil die Strände nur aus Felsen und Geröll bestehen ist ihnen der Anblick von Sand ein Ärgernis. Daher wird er immer schnell mit Zement vermischt, damit er schön fest wird.

Vieles was man auch Beton bauen kann, kennen wir: Laternenmasten, Treppen, Türstürze oder tragende Teile eines Hauses.
Neu waren mir Hochspannungsgittermasten aus Stahlbeton. Im Ernst! Allerdings außer Betrieb und ohne Kabel, da an allen Ecken der Beton abbröckelte. Interessant aber ein Zaun wie im Bild zu sehen.
Auch Häuser werden in Fachwerktechnik aus Beton gegossen und die Wände dann einfach mit roten Lochsteinen ausgefüllt.
Natürlich werden auch Wege, Einfahrten, Terassen und Parkplätze betoniert.
Und die Stege, Uferpromenaden und alles was am Wasser ist. Sogar einen riesigen betonierten Strand gibt es in Opatija. Sehr ordentlich, man kann nicht stolpern – sieht aber scheiße aus.
Der Beton wird nämlich immer in seiner Originalfarbe belassen.

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Istrien

Von Opatija gings heute Morgen quer durch Istrien nach Rovinj. Ist ne richtig schöne Altstadt. A Hafen natürlich der übliche Touristenoverflow mit Cafes, Ständen und Gedönsläden. Völlig überlaufen weil heute kein Strandwetter war und alle in die Stadt gefahren sind.

Der Weg dorthin war super. Im Inland des Küstenbereiches ist Kroatien richtig schön. Kaum Touristen, nette Straßen (an denen sich ab und an auch Spanferkel drehen) und kleine Orte. Mal arm und verfallen dann ein paar km weiter wieder super renovierte Häuser. Dazwischen Felder, Wald und Hügel.

Istriens Küste ist voll auf Touristen ausgelegt. Dementsprechend häßlich ist alles. Man kann einfach nur weitfahren… Die Orte gehen gar nicht, die Straßen sind voll. Dafür haben wir einen schönen Campingplatz. Zeltplatz wieder zum selbst aussuchen.
Mark meint, wir haben den einzigen Platz der vollen Seewind abkriegt. Tja, dann soll er halt keinen Segler nen Platz suchen lassen…..
Die Zelte sind verspannt wie auf den Lofoten – man will ja ruhig schlafen…..

Da Wetter war heute nicht so dolle. Am Vormittag durch Istrien noch schön aber dann fing der Regen an.
Vor lauter Not haben wir uns von einem der Spanferkel überreden lassen, es aufzuessen. Leckeres Tierchen…

Der Regen ist jetzt fertig, wir haben aufgebaut und jetzt gibts ne Flasche kroatischen Rotwein.

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Borsti, jetzt bist Du fällig

Diese kleine Schweinchen wird jetzt aufgegessen….

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Opatija

Der Ort ist wirklich ganz nett. Wunderschöne Häuser, kleine winklige Gassen in der Altstadt aber halt n Touristenort. Zum n paar Stunden rumgucken und gut essen gehen isses OK.

Morgens noch n kleinen Abstecher in eine Ministadt im Inland. Ne Hand voll alter, mittelalterlicher Häuser – aber Stadtrechte.

Der Campingplatz war so lala. Ganz OK, aber wir hatten für weniger Geld schon kleinere und bessere.

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Zurück zur Küste

Vom wirklich schön angelegten Nationalpark gings zurück über die Autobahn in Richtung Rijeka.

Der Wasserfall war schon beeindruckend. Drumrum ist ein Park angelegt, an dessen Größe man sich vorstellen kann für wie vielemTouristen die Kapazität angelegt ist. Im Sommer möchte ich da nicht hin… Jetzt wars OK, so daß nicht mal ich mich über zu viele Touristen aufrege.

Anstelle der Küstenstraße sind wir über die Autobahn zurück nach Norden gefahren um Zeit zu sparen. Die Bahn ist nagelneu, hochmodern und leer. Da sie mautpflichtig ist, fahren da wohl nur Touristen im Sommer drüber. Bei erlaubten 120km/h schafft man auch genau das als Durchschnittsgeschwindigkeit. Das ist so entspanntes Fahren, daß man sogar noch Landschaft gucken kann.

Dann gings durch Rijeka. Eine typische Industriestadt mit Ölraffinerie, Werften und Arbeitersiedlungen. Die Altstadt besteht aus wirklich schönen 4 stöckigen Häusern, die aber alle einer dringenden Renovierung bedürfen. Alles ziemlich trist da. Als Linienbusse fährt da das Zug rum, was in Deuschland mangels Rußfilter aussortiert wurde. Es stinkt nach Diesel…

15 km weiter liegt Opatja. Die gleichen Häuser aber alles renoviert. Richtig schön. Strandpromenaden, gepflegte Gärten, viele Leute auf der Straße. In dem Ort wohnt also das Geld.

Kurz dahint haben wir einen Campingplatz gefunden. Nicht so schön ruhig wie die Letzten, da hier ein paar Familien campen aber OK. Hier bleiben wir einen Tag, machen jetzt eine kurze Tour in ein kleines Dorf und gucken uns dann in Ruhe Opatija an. Hoffentlich ist es zu Fuß so gut wie beim Durchfahren.
Morgen gehts dann durch Istrien weiter nach Norden in Richtung Trieste.

Das Wett ist angenehm. Während es im Süden heiße 28 Grad warm war und die Sonne runterbrannte sind es hier schöne 22 Grad und bewölkt. Ich find‘ s gut.

So, jetzt erstmal n ruhiger Pausentag mit Relaxen. Nachher lade ich noch n paar Bilder hoch…

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KRKA Falls

Sehr cooler Ort hier.

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Auf den Spuren des Stockfisch

Endlich hat die Reise ein Motto!

Letztes Jahr haben wir und angeguckt wo und wie der Stockfisch hergestellt wird.
Im Laden habe ich ihn eben wiedergesehen…

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Krotatiens Küstenstraße

Also die Straße entlang der Küste in Richtung Süden ist ja ganz schön, aber weniger Autos wäre toll. Es war zwar nicht viel los, aber die Einheimischen überholen wie die Wahnsinnigen. Überall und gerne in Kurven.
Je weiter man nach Süden kommt um so südländischer wird die Vegetation – klingt blöd erscheint aber auch irgendwie logisch. Ich wollte es nur gesagt haben…
Die Kroaten haben auch eine seltsame Art hier zu bauen. Es gibt richtig schöne alte Häuser, schöne Neue und viele unfertige die im Rohbauzustand bewohnt werden. Oder das EG ist fertig und oben wird noch gebaut. Scheinbar wie grad Geld da ist, denn die meisten Baustellen ruhen.

Nach Marks definition ist auch überall Sandstrand. Der Sand ist halt nur sehr grobkörnig. Ab wann sagt man eigentlich Sand, wo fängt Kies an und wann sind es Felsen?

Hier ist auch vieles in Deutscher Hand. Alle deutschen Ladenketten sind vertreten. Viel ist deutsch beschriftet und sprachlich ist Englisch auch nicht so angesagt. Auf dem Campingplatz sind auch fast nur deutsche. Macht aber nix, die sind OK.

Wir haben jetzt den südlichsten Punkt der Reise erreicht. Morgen gehts zu den KRKA Wasserfällen im Nationalpark. Vorher müssen wir noch auf einem kleinen Campingplatz unter Pinien übernachten.

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28 Grad, Sonne …

… und endlich was Heißes zu trinken.

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Ab in den Süden

Los gehts, die Küstenstraße runter.
Es ist bedeckter Himmel aber die kurze Hose war angenehmer als die dicken Motorradklamotten. WARM!

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Tag 3

Das war also der dritte Tag…
Durch Slowenien weiter bis ins nördliche Kroatien.
Ich hatte mir zwar unter Slowenien wenig vorstellen können, aber man hat eher das Bild vom alten Jugoslawien im Kopf. Trist, grau, veraltet…
Das Gegenteil ist der Fall. Die Straßen sind ein einem guten Zustand, viele Baustellen wo auch Kleinigkeiten instand gesetzt werden. Fahrtechnisch ein Motorradtraumland. Scheinbar völlig unterschätzt.
Die Orte und einzelnen Häuser sind eine interessante Mischung. Alt, teilweise verfallen oder verlassen aber nie ungepflegt. Dazwischen Neubauten wo man in Deutschland echt neidisch wird.
Ist richtig schön da.
Im Cafe gibts einen super Kaffee, das können die… Und Kochen können die auch…

Am Grenzübergang nach Kroatien dann eine andere Welt. Straßenzustände wie in Nordhessen. Da mag man seine Enduro. Ölspuren werden auch nicht markiert und mit Dreck auf den Straßen und vor allem in Kurven muß man immer rechnen.
An der Grenze gabs sogar ne Passkontrolle – ich wär fast durchgefahren, wenn der Grenzer nicht auf einmal wild gewunken hätte.
Die Häuser dann so wie es vor 15 Jahren schon in Jugoslawien ausgesehen hat. Im Norden hat sich nicht viel verändert.
An der Küste hingegen ein anderes Bild. Bessere Straßen, ne neue Autobahn und alles auf Touristen ausgelegt.

Vom Fahren her wars wieder ein schöner Tag. Bewölkt und um die 20 Grad. Perfekt.
Schön kurvig und teilweise anspruchsvoll aber eigentlich nie nur geradeaus.
Morgen gehts die Küstenstraße weiter nach Süden runter…

Unser Zeltplatz in Slowenien am Morgen

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Ene Schlossruine in Slowenien

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Ein See in Kroatien

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An der Adria angekommen

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Kroatien

Wir sind in Kroatien. Jetzt erstmal was zum Übernachten suchen…

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Glück gehabt ….

… das wir nicht mit dem Fahrrad unterwegs sind!

Und wer würde hier Klamotten kaufen?

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Watt ne Nacht

Nach einem super Essen am Campingplatzrestaurant bin ich nur noch ins Bett gefallen.
Leider hat mein Knie auch die Riesenmenge Diclofenac ignoriert und mich am Einschlafen gehindert. Es wurd immer schlimmer.
Heute Morgen wars dann wieder besser…. Ich laufe zwar etwas steif, aber ich habe den Bändern mitgeteilt, daß sie nur gezerrt sind und jetzt Ruhe geben sollen.
Zum Glück wandern wir ja nicht sondern fahren Motorrad. Und Schalten kann man aus dem Fußgelenk. Also alles gut ….

Wenn man morgens aus dem Zelt kommt und direkt auf die Berge guckt, davor eine Wiese und Bäume in satten Frühlingsgrüntönen, das hat schon was. Am Hang bimmeln ein paar Ziegen rum und auf der Wiese kreucht und fleucht es wie auf nem Flughafen. Aber die sind alle mit sich selbst beschäftigt und nerven nicht rum. Toll!
Es ist bewolkt, warm und trocken. So kanns bleiben…
Jetzt gehts los in Richtung Kroatien.

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Geiler Tag !

Nachtrag zum 1. Tag:
660 km sind scheiß weit. Und langweilig, wenn man nur Strecke machen möchte. Hat zwar gut geklappt aber ist reines Kilometerfressen ohne weiteren Spaß.

Der Campingplatz am Chiemsee war wirklich der Hammer und den Geheimtip wert. Alle sehr nett – keine typischen Dauercamper, sondern richtige Reisende….
Zelten 15m vom Wasser entfernt und morgens frische Brötchen.
Wir haben es knapp geschafft im Trockenen abzubauen, weil dann mußte es regnen…

Dementsprechend blöd war heute der Tagesauftakt. Bis nach Österreich rein Regen bis wir nass waren – man kennts ja nicht anders….

Gegen Mittag wars dem Regen zu dumm. Er konnte uns nicht ärgern also klarte es auf und es ging bei 18 Grad und Sonnenschein in Richtung Hohe Tauern.

Die Überquerung des Großglockner Hochalpenpasses lassen sich die Österreicher mit 22 € fürstlich entlohnen, dafür gibts aber einen offiziellen Aufkleber für den Koffer gratis.
Gelohnt hat es sich aber. Bei bestem Wetter auf 2700m über NN hoch und hinten wieder runter.
Geniale Aussicht, gute Straße, wenig Verkehr. Sogar Radfahrer – wie wahnsinnig….

Oben natürlich Schnee. Darin bin ich dann verunfallt. Mal sehen was daraus noch wird….
Da macht man eine Motoradtour über eine nicht einfache Paßstraße, hält zum Fotostop und dann…
Am höchsten Punkt der Straße beim Klettern im Schnee bin ich mit dem rechten Bein schlagartig bis zur Hüfte eingesackt und hab mir das linke Knie verdreht. Wie blöd…
Und dann versuch mal Dich selbst aus dem Loch rauszuschälen… Muß gut ausgesehen haben, denn Mark hat die ganze Zeit fotografiert….
Ist aber nicht dick. Motorradfahren geht super, laufen geht so…. Da weiß ich wenigstens die große Tube Voltaren aus der Reiseapotheke zu schätzen…..

Weiter gings durch superschöne Landschaft in Richtung Italien und nach Slowenien. Da gings dann nochmal richtig los: Eine Traumstraße durch den Nationalpark. 49 Haarnadelkurven auf schmaler Straße. Das war richtig Arbeit. Zumal die wirklich so schmal waren, daß es fast dem Wenden auf der Straße entsprach. In 1600m Hohe dann auf einmal Schafe an der Straße.
Das Navi wollte uns einmal auch über eine der hier häufiger vorkommenden Hängebrücken lotsen. Das Ding war als Weg eingezeichnet. Aber mit den Koffern dran dann doch zu schmal…
Was die Alpenüberquerung landschaftlich schön war und nett zu fahren, war das hier fahrerisch ein Traum. Auf den ganzen 70km nur eine Handvoll andere Fahrzeuge.
Danke an BMW für den starken Boxer in meiner GS – ich konnte fast alles im 2. Gang rauf und runter fahren. Mark hat das Getriebe durchrühren müssen – dementsprechend ging es der armen Kupplungshand…
Ich glaub auf der Strecke hab ich die ganze Zeit im Helm gegrinst. Und als wir unten waren wollte ich nochmal. Aber Mark nicht mehr – die Hand…. Er möchte auch nochmal, aber nicht jetzt….

Der Campingplatz ist wieder ein Glücksgriff. Am Fluß gelegen, Berge drumrum und ein Restaurant, das sich hoffentlich in den nächsten Minuten mit der Zubereitung unseres wohlverdienten Abendessens beschäftigt. Die Gäste sind viele Kanufahrer und keine Wohnwagen. Also wie es unserer Meinung nach sein sollte.
Aus unerfindlichen Gründen hat es eben angefangen zu regnen – aber das war angesagt und hört hoffentlich morgen wieder auf.

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Wetter

Nach einer guten Nacht und Frühstück mit bestellten Brötchen hat sich auch das Wetter wieder darauf eingestellt, daß wir unterwegs sind. Wir konnten gerade noch im Trockenen abbauen…
OK, wir sind nix anderes gewohnt….
Hoffentlich wird’s wenigstens zur Alpenüberquerung besser!

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Abendessen

So, jetzt fängt Urlaub an …..

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Chiemsee

Angekommen …. Endlich.
Jetzt erstmal Suppe kochen ….
Wir zelten 15m vom Seeufer mit Blick auf die Alpen – schrecklich….

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Es geht los

8:43 Uhr
Motorradfreundliche 16 Grad
Es geht los ….

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Ready to go

Routenplanung fertig, Motorrad ist beladen, Wohnung aufgeräumt, es kann losgehen…..

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… es geht voran …

Immerhin haben wir die Route jetzt fertig geplant. Jetzt nur noch ein bisschen Packen und dann kann es in 4 Tagen losgehen.
Aber irgendwie ist immernoch so viel vorzubereiten ….

Adriatour 2012
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Adriatour 2012
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Vorbereitung

So langsam wird es Zeit … die Streckenplanung ist noch nicht abgeschlossen, die Motorräder sind noch nicht fertig vorbereitet und übernächste Woche geht es schon los …

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