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Brasilien

Morretes

Auf dem Rückweg von unserem Ausflug auf die Insel wo eigentlich Honig fliesst (heute aber Wasser) sind wir noch in dem wirklich schönen Städtchen Morretes vorbeigefahren. Eigentlich macht man den Ausflug mit einer Bahnlinie die durch die Berge dorthin fährt. Die Strecke soll sich richtig lohnen. Aber bei Regen und Nebel bringt das nicht viel.

Ich hatte beschlossen, daß der Regen aufhört sobald wir in Morretes ankommen und er hat sich freundlicherweise daran gehalten, so das wir einen schönen Spaziergang ohne (!) Schirme machen konnten.

   
    

Bananen – die im Übrigen hier saumäßig lecker sind und nicht mit unserer fast schon industriellen Chiquita Massenware zu vergleichen – hat man hier einfach im Vorgarten. Auf dem Weg durch die Berge ans Meer kann man sie auch überall am Strassenrand in kleinen Läden kaufen. 

Der Wirt dieser gemütlichen Pousada hat extra für uns den Herd angeworfen und das hiesige traditionelle Rindfleischgericht gekocht für das die Leute üblicherweise mit dem Zug aus Curitiba anreisen, hier Mittags essen und dann wieder zurückfahren. Abends gibts das normalerweise nicht.

Einfach mageres Rindfleisch gewürzt und in einer Brühe gekocht bis es fasrig zerfällt dazu gibts Reis. Total Lecker.  
 

Die Deko in dem Laden besteht aus lauter alten Alltagsgegenständen wie dieser antiken Kiste Cola.