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Brasilien

Argentinien


Nur Brasilienurlaub ist ja ein bisschen wenig. Deswegen sind wir heute nach Argentinien rübergefahren und haben uns die Fälle von der anderen Seite angesehen. Standesgemäß natürlich mit dem Hotelfahrer, der uns über die Grenze bis in den Argentinischen Nationalpark gebracht hat und am Ende auch wieder abgeholt hat. Wer will schon mit dem Proteltariat in einem muffigen Bus sitzen 😉  Ein bisschen Dekadenz muss schon sein, sonst passt das nicht zum Stil des Hotels und man kommt ganz durcheinander.

Auf beiden Seiten ist hier alles perfekt organisiert. Man geht über befestigte Wege und Stege, es gibt im Zentrum Toiletten und Kiosks. Zum Glück verläuft es sich recht schnell, so dass man nicht in einem Touripulk unterwegs ist. An den Aussichtspunkten ist dann aber schon wieder ein bisschen mehr los.



Diese Schmetterlinge – die einen hier in Massen umflattern – sind, wenn sie nicht gerade rumflattern ziemlich intelligente Zeitgenossen. Sie landen einfach auf einem und lassen sich durch die Gegend tragen. Aber wehe man versucht das mal umgekehrt…


Kann natürlich auch sehr dekorativ aussehen.


Aber es geht ja hier um Wasserfälle. Hier mal wieder ein kleiner Ausschnitt davon.


Es ist einfach beeindruckend was für Wassermassen sich da ununterbrochen hinunterstürzen. Wenn man anstatt mit dem Selfiestick zu hantieren oder aus der Bewegung heraus ein Bild zu machen um seine physische Anwesenheit zu beweisen einfach mal ruhig stehen bleibt und dem Wasser zuhört (es ist laut) und das Ganze wirken lässt – überwältigend.

Mit der Mittagssonne im Rücken gibt es die feinsten Regenbögen. Über den Steg kommt man wirklich bis an die Kante des 60m hohen Falls. Irre Position.
  

Angesichts der Sonne heute mal gut behütet
Nix für Kanufaher und fürs Rafting eindeutig zu hoch.

 Zum Abschluss ein Selfie mal anders