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Vogesen

Forstwege im Nieselregen

Schöne Strecke aber doofes Wetter!

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Vogesen

Skigebiet

Die Straße führt mal wieder mitten durch den Skihang…

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Vogesen

Regenpause

Also ich Pause und der Regen auch …

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Vogesen

Pause

Durch den Regen auf dem Weg zum Col Donon.
Das Motorrad war so erschöpft, dass es sich auf dem weichen Boden nicht mehr halten konnte und sich erstmal ein bisschen hinlegen musste. Umfälle im Stand sind OK. Ich saß nicht drauf, konnte es beim Abstellen nicht halten…
Nix passiert…

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Vogesen

Tag 2

Ah ja, das Wetter hat gesehen, dass ich mein Motorrad aufgeladen hab, es tröpfelt wieder… Ob das an der leuchtgelben Tasche liegt?
Wenigstens durfte ich trocken einpacken…
Hoffentlich wird das noch besser…

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Vogesen

Zeltplatz

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Vogesen

Erster Tag geschafft

Um 17 Uhr gings los. In Karlsruhe hab ich mir dann die unterschiedlichen Baustellen und Staus angesehen. Eigentlich ist man in 5 min auf der Autobahn. Ich hab 40 min gebraucht.
Bei der Schleuse Iffezheim gings dann nach Frankreich. Kurze Pause zum Radio hören – 1:0 für Deutschland. Was soll ich sagen, der Himmel hat geweint … Ich weiß jetzt nicht, ob es am Spielstamd lag oder einfach nur an der fiesen Wolke, die immer undicht wird, wenn ich ne größere Tour mache.

Weil ich meine Zeit in KA im Stau verbracht hab, musste die Tour gekürzt werden. Die Burg ist ausgefallen.

Schön war, daß ich die Straßen fasst allein hatte. Nicht das in dieser Gegend viel los zu sein scheint aber es war schon sehr verschlafen. Jetzt hab ich nen campingplatz im Grünen. Sehr angenehm und ruhig hier.
Und International: ein Deutscher in Frankreich auf einem oranje geschmückten Campingplatz (woher kommt wohl der Betreiber?) und wir gucken Brasilien Kolumbien im Holländischen Fernsehen. Es gibt natürlich Heineken…

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Vogesen

Los geht’s

Nur 40 min vom Büro bis zur Autobahn…
Und in Frankreich hat auch passend der Regen schon angefangen …

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Vogesen

Vorbereitung läuft …

Am Freitag geht es los…

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Adria

Wieder zu Hause

Die Tour ist beendet.

Nach 13 Tagen, 3816 km und einer reinen Fahrzeit von 59,5 Stunden bei einer Gesamtdurchschnittsgeschwindigkeit (ohne Standzeiten) von 65km/h sind wir wieder in Paderborn angekommen.
Jetzt noch alles auspacken und wegräumen und den Siff vom Motorrad waschen….

Schön war´s. Gutes Wetter, richtig schöne Strecken und massig Eindrücke die erstmal verarbeitet werden müssen.

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Adria

Tiger on Tour

Der kleine Tiger ist mit mir zusammen auf dem Rückweg. Wir müssen nur noch mit der Fähre über den Rhein und dann sind es nur noch 300 km.

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Adria

Sommer in Speyer

Ein Tag in Speyer bei schönsten Wetter.

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Adria

2. Heimat

Ich bin an meinem Zweitwohnsitz angekommen.
Das Zelt ist aufgebaut und trocknet draußen, die ganze Wäsche dreht sich in der Maschine und ich bin auch schon geduscht.

Petra zaubert gerade Spargel und dann ist erstmal bis Sonntag Nachmittag Fahrpause…..

Der Weg durch den Schwarzwald war ganz nett. Wenn man einen Tag vorher aber die Schweiz durchquert hat, ist der Schwarzwald im Vergleich langweilig. Außerdem sind zu viele Fahrzeuge unterwegs.
Schöne Strecken sind es trotzdem. Wenn man davon absieht, daß die Qualität der Straßenbeläge in Deutschland oft mit Kroatien oder der hinteren Mongolei zu vergleichen sind. So schöne Straßen wie Slowenien oder die Schweiz haben wir hier leider nicht. Zumindestens nicht im Schwarzwald. Die Masse an Bitumenwürmern in der Fahrbahn macht es bei Regen richtig rutschig.
Die Hälfte der Strecke ging der Regen immer an und aus.
Auf der zweiten Hälfte wurde es besser (trockener). Ab der Rheinebene dann 23 Grad und Sonne, so daß die Klamotten trockengefönt waren, als ich in Speyer angekommen bin.

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Adria

Schwarzwald

Bei Regen ging’s heute wieder los.
Mittlerweile ist es schon 1h trocken. Der Schwarzwald zeigt sich mystisch neblig.
Mark hat wegen Terminen ab Freiburg den direkten Heimweg angetreten.
Noch 2h bis Speyer

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Adria

Deutschland – Regen

Ab Konstanz Regen, Sturm, Gewitter.
Übervoller Campingplatz.

Aber die Fahrt hierher war super aber anstrengend. Die Schweiz ist echt schön und ein Motorradparadies.

Teilweise weiß man abseits der Hauptstraßen nicht, ob man gerade einen Wanderweg oder eine Straße benutzt. Bis einem plötzlich jemand entgegen kommt. Dann weiß man wieder, daß man sich den Weg auch mit Traktoren und Autos teilen muß.
Ansonsten sieht es teilweise aus wie in einer Modellbahnlandschaft. Ich bin mir nicht sicher, wer da von wem abgeguckt hat…. Richtig idyllisch und schön.

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Adria

Bei der Überquerung der Alpen

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Adria

Ausgeschlafen

Logistik können die Schweizer: Wir sind am Ende der Welt haben aber das bislang beste Waschhaus der Reise, freies WLAN am ganzen Platz und frische Brötchen.
Es ist warm und bedeckt. Bei gutem Motorradwetter geht es jetzt zum Bodensee. Ein paar Pässe kommen aber noch…

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Adria

Tee mit Rum auf 1800m

Auf dem höchstgelegenen Campingplatz Europas. Gut daß wir in Norwegen trainiert haben. 9 Grad, Blick auf die Schneefelder und Wind.
Dazu gibt es Nudelsuppe mit extra Nudeln, Milchreis mit frischem Apfel und Zimt und Tee mit Rum.

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Adria

Alpenüberquerung

Nach der Umrundung des Gardasees heute Morgen und einem Eis in nem Laden den Mark noch von früher kannte ging es wieder in Richtung Berge. Der Paso di Croce Domini führt über 1800m kreuz und quer durch ein Skigebiet. Nur daß zu dieser Jahreszeit alles in Motorradfahrerhand ist.
2,5-3m breite Straßen. Keine Leitplanken. Kurvenschneidende Einheimische. Strecke nicht einsehbar.
Das alles bei wunderbarer Aussicht mit Wildblumenwiesen rechts und links der Fahrbahn.
Aber zwischendurch wurde ich doch etwas nervös beim Fahren.

Von der anstrengenden Konzentrationsübung erholen wir uns gerade in Breno bei italienischem Kaffee und ich lade mal wieder ein paar Berichte hoch…

Ziel für heute: Poschavio in der Schweiz. Sind noch 100 km.

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Adria

Gardasee

Nach einem erfrischenden Bad in der Adria in Kroatien ging es dann mit viel Verzögerung los.
Das Wasser war schön warm. Den Campingplatz kann man zum Baden empfehlen. Netter kleiner Felsenstrand wo man gut ins Wasser kommt. Der Wind hatte sich über Nacht auch beruhigt.

Ein paar Meter weiter waren wir wieder in Slowenien. In einem netten kleinen Ort gabs dann noch nen Espresso am Hafen.

Wenn man Kroatien und Slowenien vergleicht, fragt man sich zwangsläufig, warum immer alle Leute nach Kroatien in den Urlaub fahren. Slowenien ist definitiv schöner.
Grüner, aufgeräumter, bessere Straßen, alle Gebäude besser in Schuss. Nicht nur vordergründig wie bei den Kroaten sondern auch in Details.
Es ändert sich besonders krass am Grenzübergang. Die Qualität der Straßen ist eine ganz andere. Und die Häuser sehen auch gleich anders aus.
Wie schon gesagt, ein unterschätztes Urlaubsland. Aber sollen ruhig alle Leute weiter südlich fahren, dann ist es in Slowenien nicht so voll wenn ich mal wiederkomme.

Die Strecke an der nördlichen Adria durch das eher industrielle Trieste und dann in Richtung Venedig war nicht so dolle. Wir haben dann auf die Autobahn gewechselt und sind da bis zum Gardasee durchgerauscht. War stinklangweilig aber wir mußten ja auch die Zeit gut machen die wir beim Frühschwimmen und dann noch in Slowenien im Hafen verbaselt haben.

Abends noch lecker italienische Pizza essen gehen und dann ins Bett.

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Adria

Ein Eis am Gardasee

… Und dann geht’s weiter in die Alpen

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Adria

Slowenien ist echt schön

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Adria

Frühschwimmen

Hier kann ich mir das gefallen lassen ….

Aber nu müssen wir los. Zurück nach Norden.

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Der ängstliche Tiger

Ach ja: Lissy hat mir aus Spanien einen Tiger mitgebracht. Aber der ist sehr ängstlich. Ich habe ihm die Wasserfälle von KRKA gezeigt und auf der ganzen Fahrt liegt er oben im Fenster vom Tankrucksack und kann nach vorne rausgucken.
Angst hat er jetzt keine mehr. Er ist sehr mutig…..

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Adria

Beton

Die Kroaten sind ja ein absoluter Freund dieses Baumaterials.
Vermutlich weil die Strände nur aus Felsen und Geröll bestehen ist ihnen der Anblick von Sand ein Ärgernis. Daher wird er immer schnell mit Zement vermischt, damit er schön fest wird.

Vieles was man auch Beton bauen kann, kennen wir: Laternenmasten, Treppen, Türstürze oder tragende Teile eines Hauses.
Neu waren mir Hochspannungsgittermasten aus Stahlbeton. Im Ernst! Allerdings außer Betrieb und ohne Kabel, da an allen Ecken der Beton abbröckelte. Interessant aber ein Zaun wie im Bild zu sehen.
Auch Häuser werden in Fachwerktechnik aus Beton gegossen und die Wände dann einfach mit roten Lochsteinen ausgefüllt.
Natürlich werden auch Wege, Einfahrten, Terassen und Parkplätze betoniert.
Und die Stege, Uferpromenaden und alles was am Wasser ist. Sogar einen riesigen betonierten Strand gibt es in Opatija. Sehr ordentlich, man kann nicht stolpern – sieht aber scheiße aus.
Der Beton wird nämlich immer in seiner Originalfarbe belassen.

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Adria

Istrien

Von Opatija gings heute Morgen quer durch Istrien nach Rovinj. Ist ne richtig schöne Altstadt. A Hafen natürlich der übliche Touristenoverflow mit Cafes, Ständen und Gedönsläden. Völlig überlaufen weil heute kein Strandwetter war und alle in die Stadt gefahren sind.

Der Weg dorthin war super. Im Inland des Küstenbereiches ist Kroatien richtig schön. Kaum Touristen, nette Straßen (an denen sich ab und an auch Spanferkel drehen) und kleine Orte. Mal arm und verfallen dann ein paar km weiter wieder super renovierte Häuser. Dazwischen Felder, Wald und Hügel.

Istriens Küste ist voll auf Touristen ausgelegt. Dementsprechend häßlich ist alles. Man kann einfach nur weitfahren… Die Orte gehen gar nicht, die Straßen sind voll. Dafür haben wir einen schönen Campingplatz. Zeltplatz wieder zum selbst aussuchen.
Mark meint, wir haben den einzigen Platz der vollen Seewind abkriegt. Tja, dann soll er halt keinen Segler nen Platz suchen lassen…..
Die Zelte sind verspannt wie auf den Lofoten – man will ja ruhig schlafen…..

Da Wetter war heute nicht so dolle. Am Vormittag durch Istrien noch schön aber dann fing der Regen an.
Vor lauter Not haben wir uns von einem der Spanferkel überreden lassen, es aufzuessen. Leckeres Tierchen…

Der Regen ist jetzt fertig, wir haben aufgebaut und jetzt gibts ne Flasche kroatischen Rotwein.

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Adria

Borsti, jetzt bist Du fällig

Diese kleine Schweinchen wird jetzt aufgegessen….

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Adria

Opatija

Der Ort ist wirklich ganz nett. Wunderschöne Häuser, kleine winklige Gassen in der Altstadt aber halt n Touristenort. Zum n paar Stunden rumgucken und gut essen gehen isses OK.

Morgens noch n kleinen Abstecher in eine Ministadt im Inland. Ne Hand voll alter, mittelalterlicher Häuser – aber Stadtrechte.

Der Campingplatz war so lala. Ganz OK, aber wir hatten für weniger Geld schon kleinere und bessere.

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Adria

Zurück zur Küste

Vom wirklich schön angelegten Nationalpark gings zurück über die Autobahn in Richtung Rijeka.

Der Wasserfall war schon beeindruckend. Drumrum ist ein Park angelegt, an dessen Größe man sich vorstellen kann für wie vielemTouristen die Kapazität angelegt ist. Im Sommer möchte ich da nicht hin… Jetzt wars OK, so daß nicht mal ich mich über zu viele Touristen aufrege.

Anstelle der Küstenstraße sind wir über die Autobahn zurück nach Norden gefahren um Zeit zu sparen. Die Bahn ist nagelneu, hochmodern und leer. Da sie mautpflichtig ist, fahren da wohl nur Touristen im Sommer drüber. Bei erlaubten 120km/h schafft man auch genau das als Durchschnittsgeschwindigkeit. Das ist so entspanntes Fahren, daß man sogar noch Landschaft gucken kann.

Dann gings durch Rijeka. Eine typische Industriestadt mit Ölraffinerie, Werften und Arbeitersiedlungen. Die Altstadt besteht aus wirklich schönen 4 stöckigen Häusern, die aber alle einer dringenden Renovierung bedürfen. Alles ziemlich trist da. Als Linienbusse fährt da das Zug rum, was in Deuschland mangels Rußfilter aussortiert wurde. Es stinkt nach Diesel…

15 km weiter liegt Opatja. Die gleichen Häuser aber alles renoviert. Richtig schön. Strandpromenaden, gepflegte Gärten, viele Leute auf der Straße. In dem Ort wohnt also das Geld.

Kurz dahint haben wir einen Campingplatz gefunden. Nicht so schön ruhig wie die Letzten, da hier ein paar Familien campen aber OK. Hier bleiben wir einen Tag, machen jetzt eine kurze Tour in ein kleines Dorf und gucken uns dann in Ruhe Opatija an. Hoffentlich ist es zu Fuß so gut wie beim Durchfahren.
Morgen gehts dann durch Istrien weiter nach Norden in Richtung Trieste.

Das Wett ist angenehm. Während es im Süden heiße 28 Grad warm war und die Sonne runterbrannte sind es hier schöne 22 Grad und bewölkt. Ich find‘ s gut.

So, jetzt erstmal n ruhiger Pausentag mit Relaxen. Nachher lade ich noch n paar Bilder hoch…

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KRKA Falls

Sehr cooler Ort hier.

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Adria

Auf den Spuren des Stockfisch

Endlich hat die Reise ein Motto!

Letztes Jahr haben wir und angeguckt wo und wie der Stockfisch hergestellt wird.
Im Laden habe ich ihn eben wiedergesehen…

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Adria

Krotatiens Küstenstraße

Also die Straße entlang der Küste in Richtung Süden ist ja ganz schön, aber weniger Autos wäre toll. Es war zwar nicht viel los, aber die Einheimischen überholen wie die Wahnsinnigen. Überall und gerne in Kurven.
Je weiter man nach Süden kommt um so südländischer wird die Vegetation – klingt blöd erscheint aber auch irgendwie logisch. Ich wollte es nur gesagt haben…
Die Kroaten haben auch eine seltsame Art hier zu bauen. Es gibt richtig schöne alte Häuser, schöne Neue und viele unfertige die im Rohbauzustand bewohnt werden. Oder das EG ist fertig und oben wird noch gebaut. Scheinbar wie grad Geld da ist, denn die meisten Baustellen ruhen.

Nach Marks definition ist auch überall Sandstrand. Der Sand ist halt nur sehr grobkörnig. Ab wann sagt man eigentlich Sand, wo fängt Kies an und wann sind es Felsen?

Hier ist auch vieles in Deutscher Hand. Alle deutschen Ladenketten sind vertreten. Viel ist deutsch beschriftet und sprachlich ist Englisch auch nicht so angesagt. Auf dem Campingplatz sind auch fast nur deutsche. Macht aber nix, die sind OK.

Wir haben jetzt den südlichsten Punkt der Reise erreicht. Morgen gehts zu den KRKA Wasserfällen im Nationalpark. Vorher müssen wir noch auf einem kleinen Campingplatz unter Pinien übernachten.

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28 Grad, Sonne …

… und endlich was Heißes zu trinken.

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Ab in den Süden

Los gehts, die Küstenstraße runter.
Es ist bedeckter Himmel aber die kurze Hose war angenehmer als die dicken Motorradklamotten. WARM!

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Tag 3

Das war also der dritte Tag…
Durch Slowenien weiter bis ins nördliche Kroatien.
Ich hatte mir zwar unter Slowenien wenig vorstellen können, aber man hat eher das Bild vom alten Jugoslawien im Kopf. Trist, grau, veraltet…
Das Gegenteil ist der Fall. Die Straßen sind ein einem guten Zustand, viele Baustellen wo auch Kleinigkeiten instand gesetzt werden. Fahrtechnisch ein Motorradtraumland. Scheinbar völlig unterschätzt.
Die Orte und einzelnen Häuser sind eine interessante Mischung. Alt, teilweise verfallen oder verlassen aber nie ungepflegt. Dazwischen Neubauten wo man in Deutschland echt neidisch wird.
Ist richtig schön da.
Im Cafe gibts einen super Kaffee, das können die… Und Kochen können die auch…

Am Grenzübergang nach Kroatien dann eine andere Welt. Straßenzustände wie in Nordhessen. Da mag man seine Enduro. Ölspuren werden auch nicht markiert und mit Dreck auf den Straßen und vor allem in Kurven muß man immer rechnen.
An der Grenze gabs sogar ne Passkontrolle – ich wär fast durchgefahren, wenn der Grenzer nicht auf einmal wild gewunken hätte.
Die Häuser dann so wie es vor 15 Jahren schon in Jugoslawien ausgesehen hat. Im Norden hat sich nicht viel verändert.
An der Küste hingegen ein anderes Bild. Bessere Straßen, ne neue Autobahn und alles auf Touristen ausgelegt.

Vom Fahren her wars wieder ein schöner Tag. Bewölkt und um die 20 Grad. Perfekt.
Schön kurvig und teilweise anspruchsvoll aber eigentlich nie nur geradeaus.
Morgen gehts die Küstenstraße weiter nach Süden runter…

Unser Zeltplatz in Slowenien am Morgen

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Ene Schlossruine in Slowenien

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Ein See in Kroatien

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Adria

An der Adria angekommen

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Kroatien

Wir sind in Kroatien. Jetzt erstmal was zum Übernachten suchen…

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Glück gehabt ….

… das wir nicht mit dem Fahrrad unterwegs sind!

Und wer würde hier Klamotten kaufen?

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Adria

Watt ne Nacht

Nach einem super Essen am Campingplatzrestaurant bin ich nur noch ins Bett gefallen.
Leider hat mein Knie auch die Riesenmenge Diclofenac ignoriert und mich am Einschlafen gehindert. Es wurd immer schlimmer.
Heute Morgen wars dann wieder besser…. Ich laufe zwar etwas steif, aber ich habe den Bändern mitgeteilt, daß sie nur gezerrt sind und jetzt Ruhe geben sollen.
Zum Glück wandern wir ja nicht sondern fahren Motorrad. Und Schalten kann man aus dem Fußgelenk. Also alles gut ….

Wenn man morgens aus dem Zelt kommt und direkt auf die Berge guckt, davor eine Wiese und Bäume in satten Frühlingsgrüntönen, das hat schon was. Am Hang bimmeln ein paar Ziegen rum und auf der Wiese kreucht und fleucht es wie auf nem Flughafen. Aber die sind alle mit sich selbst beschäftigt und nerven nicht rum. Toll!
Es ist bewolkt, warm und trocken. So kanns bleiben…
Jetzt gehts los in Richtung Kroatien.

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Adria

Geiler Tag !

Nachtrag zum 1. Tag:
660 km sind scheiß weit. Und langweilig, wenn man nur Strecke machen möchte. Hat zwar gut geklappt aber ist reines Kilometerfressen ohne weiteren Spaß.

Der Campingplatz am Chiemsee war wirklich der Hammer und den Geheimtip wert. Alle sehr nett – keine typischen Dauercamper, sondern richtige Reisende….
Zelten 15m vom Wasser entfernt und morgens frische Brötchen.
Wir haben es knapp geschafft im Trockenen abzubauen, weil dann mußte es regnen…

Dementsprechend blöd war heute der Tagesauftakt. Bis nach Österreich rein Regen bis wir nass waren – man kennts ja nicht anders….

Gegen Mittag wars dem Regen zu dumm. Er konnte uns nicht ärgern also klarte es auf und es ging bei 18 Grad und Sonnenschein in Richtung Hohe Tauern.

Die Überquerung des Großglockner Hochalpenpasses lassen sich die Österreicher mit 22 € fürstlich entlohnen, dafür gibts aber einen offiziellen Aufkleber für den Koffer gratis.
Gelohnt hat es sich aber. Bei bestem Wetter auf 2700m über NN hoch und hinten wieder runter.
Geniale Aussicht, gute Straße, wenig Verkehr. Sogar Radfahrer – wie wahnsinnig….

Oben natürlich Schnee. Darin bin ich dann verunfallt. Mal sehen was daraus noch wird….
Da macht man eine Motoradtour über eine nicht einfache Paßstraße, hält zum Fotostop und dann…
Am höchsten Punkt der Straße beim Klettern im Schnee bin ich mit dem rechten Bein schlagartig bis zur Hüfte eingesackt und hab mir das linke Knie verdreht. Wie blöd…
Und dann versuch mal Dich selbst aus dem Loch rauszuschälen… Muß gut ausgesehen haben, denn Mark hat die ganze Zeit fotografiert….
Ist aber nicht dick. Motorradfahren geht super, laufen geht so…. Da weiß ich wenigstens die große Tube Voltaren aus der Reiseapotheke zu schätzen…..

Weiter gings durch superschöne Landschaft in Richtung Italien und nach Slowenien. Da gings dann nochmal richtig los: Eine Traumstraße durch den Nationalpark. 49 Haarnadelkurven auf schmaler Straße. Das war richtig Arbeit. Zumal die wirklich so schmal waren, daß es fast dem Wenden auf der Straße entsprach. In 1600m Hohe dann auf einmal Schafe an der Straße.
Das Navi wollte uns einmal auch über eine der hier häufiger vorkommenden Hängebrücken lotsen. Das Ding war als Weg eingezeichnet. Aber mit den Koffern dran dann doch zu schmal…
Was die Alpenüberquerung landschaftlich schön war und nett zu fahren, war das hier fahrerisch ein Traum. Auf den ganzen 70km nur eine Handvoll andere Fahrzeuge.
Danke an BMW für den starken Boxer in meiner GS – ich konnte fast alles im 2. Gang rauf und runter fahren. Mark hat das Getriebe durchrühren müssen – dementsprechend ging es der armen Kupplungshand…
Ich glaub auf der Strecke hab ich die ganze Zeit im Helm gegrinst. Und als wir unten waren wollte ich nochmal. Aber Mark nicht mehr – die Hand…. Er möchte auch nochmal, aber nicht jetzt….

Der Campingplatz ist wieder ein Glücksgriff. Am Fluß gelegen, Berge drumrum und ein Restaurant, das sich hoffentlich in den nächsten Minuten mit der Zubereitung unseres wohlverdienten Abendessens beschäftigt. Die Gäste sind viele Kanufahrer und keine Wohnwagen. Also wie es unserer Meinung nach sein sollte.
Aus unerfindlichen Gründen hat es eben angefangen zu regnen – aber das war angesagt und hört hoffentlich morgen wieder auf.

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Adria

Wetter

Nach einer guten Nacht und Frühstück mit bestellten Brötchen hat sich auch das Wetter wieder darauf eingestellt, daß wir unterwegs sind. Wir konnten gerade noch im Trockenen abbauen…
OK, wir sind nix anderes gewohnt….
Hoffentlich wird’s wenigstens zur Alpenüberquerung besser!

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Adria

Abendessen

So, jetzt fängt Urlaub an …..

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Adria

Chiemsee

Angekommen …. Endlich.
Jetzt erstmal Suppe kochen ….
Wir zelten 15m vom Seeufer mit Blick auf die Alpen – schrecklich….

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Adria

Es geht los

8:43 Uhr
Motorradfreundliche 16 Grad
Es geht los ….

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Adria

Ready to go

Routenplanung fertig, Motorrad ist beladen, Wohnung aufgeräumt, es kann losgehen…..

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Adria

… es geht voran …

Immerhin haben wir die Route jetzt fertig geplant. Jetzt nur noch ein bisschen Packen und dann kann es in 4 Tagen losgehen.
Aber irgendwie ist immernoch so viel vorzubereiten ….

Adriatour 2012
stepmap.de: Jetzt eigene Landkarte erstellen

 

StepMap  

Adriatour 2012
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Adria

Vorbereitung

So langsam wird es Zeit … die Streckenplanung ist noch nicht abgeschlossen, die Motorräder sind noch nicht fertig vorbereitet und übernächste Woche geht es schon los …

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Adria

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Norge

ENDE des Norwegentrips

Wieder zu Hause….

War komisch, hatte noch nie so wenig Lust wieder anzukommen und genauso wenig Lust irgendwo noch n Tag zu bleiben.

Jetzt kommt der blöde Teil: Ausrüstungspflege…. 🙁

Zu den Daten:
Reisedauer: 2 1/2 Wochen
6200 km Reiseentfernung (mit Fähren)
4781 km gefahren
Ganz regenfreie Tage: 5
Tage mit Dauerregen: 2
Defekte: keine
Ausrüstung hat super funktioniert, bis auf die Funktechnik. Die Steckverbinder sind nicht wasserdicht und die Spannungsversorgung macht Zicken. Das Zeug war ein Dauerproblem und muß überarbeitet werden. Aber ohne ist auch doof.
Restprofil auf meinem Hinterrad: 0,00mm

Unterm Strich: war cool.

Mein Highlight: alles nördlich des Polarkreises. Die ständigen Landschaftswechsel, Mittnachtssonne, Wale, …
Blöd: wir haben nichts vom Fjordland gesehen. Alles im dauernden Nebel und Regen.

Den Süden muß ich unbedingt nochmal bei besserem Wetter wiederholen.

Nach dem Aufräumen kann die Suche nach dem nächsten Ziel beginnen…..

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Norge

Ostfriesland

Jetzt sind wir bei Aurich, Marks Tante besuchen… Auch schönes Wetter hier.
Mal sehen, vielleicht fahren wir ja heute mal in Richtung Heimat, mal sehen…..

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Tønder

Det Gamle Apotek
Immer wieder cool…

Uta ist nicht da, also fahren wir nach nem Eis weiter…

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Festivalcamp

5 Stunden Fahrt durch Dänemark – das ist grausam…. Ich mag das Land ja, gerade weil es so leer ist und praktisch nix los ist. Aber auf gut ausgebauten, schnurgeraden Straßen maximal 80 fahren ist völlig bescheuert. De Fahrt nervt echt. Natürlich durfte bei Viborg auch unser obligatorischer, täglicher Regenschauer nicht fehlen. Ab wir haben nur gelacht. Das war der Wolke wohl peinlich und sie hat schnell wieder aufgehört.

Ziel: Rømø. Ist mit im Herbst ja gut bekannt als riesiger Sandstrand und menschenleer. Daneben ein Campingplatz…..
Also erstmal an den Strand fahren. Gar nicht so einfach, die bepackte Fuhre durch weichen Sand zu fahren, wenn das gesamte Profil meines Hinterreifens in Norwegen auf der Straße geblieben ist. Also nur ne kleine Runde und wieder raus aus dem Sandkasten, bevor ich mit den Sliks wirklich noch stecken bleibe… Recht voll am Strand aber noch OK.
Ankunft auf dem Parkplatz am Campingplatz, betrunkene 18 jährige, alles voller Leute…. Campingplatz gerammelt voll. Wir werden weiter geschickt.
Wir nehmen den Familiencampingplatz ein paar km weiter….
Großer Platz, auch ganz schön voll. Riesige Zeltwiese. Fast voll. Betrunkene, feiernde Gruppen von 20 Jährigen, viele Surfer und ein paar überrasche Wohnmobilisten. Die Familien in ihren Wohnwagen sind in einem anderen Teil des Platzes. Rundum Musik und Party.
Endlich normale Leute…..
Es hat Festivalcharakter hier. Schöne Sache. Hab an der Tanke allerdings zu wenig Bier zum Grillfleisch gekauft…. Egal… Wir sitzen um den Grill (schön warm) und gucken live Fernsehen. Den Nachbarn haben wir gesagt, daß sie das Auto mit den Onkelz lauter als das mit dem Technozeug machen müssen, dann hätten wir nix gegen die laute Musik.

Rømø hat zwei Seiten. Die richtig schöne weit außerhalb der Saison und im Sommer ist das hier scheinbar ne Dauerparty.

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Hirtshals

Wir sind von der Fähre direkt auf den Campingplatz an der Nordsee gefahren. Schönes Wetter und eine ordentliche Brise von See. Perfekt um Klamotten zu trockenen.

Leider geht hier die Sonne unter und es wird sogar ernsthaft dunkel … aber irgendwas ist ja immer …

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Larvik

Wir haben Larvik erreicht.

Nach 5 Stunden Fahrt über eine wieder spektakuläre Strecke durch das Hochland sind wir klatschnass am Fährterminal angekommen.
Der Regen begann mit der Abfahrt um halb neun und endete mit blauem Himmel 350km später in Larvik. Dazwischen kam konstant Wasser runter. Aber heute waren wir vorbereitet. Es war egal. Ätsch.

Schade, wäre eine schöne Strecke durch die Fjorde und die Hochebene gewesen. So konnte man wieder mal kaum was sehen. Immerhin lagen heute keine Wolken auf der Straße rum… Sie schwebten knapp darüber.
Die Strecke war schon cool. Von Meereshöhe auf 1200 Meter über Serpentinen die teilweise in Tunneln liegen. Also auch die scharfen Kurven….
Zum Thema Tunnel: Die müßten beim ADAC übrigens regelmäßig durchfallen. Das sind nicht solche High Tech Teile wie die Autotester gerne hätten. Da ist einfach ein Stollen in den Fels getrieben worden und unten ist mehr oder weniger guter Asphalt drauf.
Schilde hat er in der Regel nicht – höchstens mal Spritzbeton an der Wand. Dementsprechend sieht die in den Fels gesprengte Wand aus – man erwartet jeden Moment nen Kumpel mit nem Presslufthammer der beim Kohle abbauen gestört wird. Immerhin sind Lampen unter der Decke und ab und an ein Telefon. Ab die Tunnel passen zum Rest der Straße: Teilweise abenteuerlich.

In Larvik ist es übrigens richtig warm…
Wir sitzen jetzt auf der Schnellfähre und um 21 Uhr irgendwas sind wir in Hirtshals, Dänemark…

Wenn und das Wetter in Norwegen verjagt, kommen wir halt drei Tage früher als geplant nach Deutschland zurück…. Da solls ja warm sein….
Aber erstmal stehen ja noch 800 km durch Dänemark und D bevor. Und DK hat ja auch wieder Campingwetter….

Also alles was nördlich des Polarkreises war, hat echt beeindruckt. Auch das Wetter war für die Gegend OK.
Aber alles südlich davon hat zur Zeit zu viel Regen. Wir haben nicht viel davon gesehen. Schade, die Strecke die wir die letzten beiden Tage gefahren sind würde ich gerne nochmal bei besserem Wetter fahren. Will jemand mit?

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Nachtrag

Was ich ganz vergessen habe: Als die Wolke sah, daß wir uns eine Hütte gebucht haben und die Motorräder abgestellt, da hatte sie keine Lust mehr zum Regnen und stellte wirklich fast zeitgleich ihre Tätigkeit ein. Sie hat auch bisher noch nicht wieder angefangen…..

Mal sehen, was sie sich für Morgen überlegt hat……

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Neuer Kurs: 180

Was für einTag…..
Nachdem das Getute von einem mal wieder einfahrenden Kreuzfahrtschiff und aus den Ratzmuffeln gepustet hat fing der Tag im Sonnenschein mit einem guten Frühstück an.

Dann hat irgendeine Wolke gesehen, daß wir anfangen die Zelte abzubauen und war total angepisst deswegen. Und wenn so eine Wolke mal angepisst ist, dann richtig. Das suppt dann nämlich runter, weil Wolken ja leider keine Windeln tragen….
Und so begab es sich zu der Zeit, da die Uhr fast Zwölfe schlug, daß wir schnell einpacken mussten und uns die Fähre quer über den Geirangerfjord mit mehreren Busladungen asiatischer Touristen teilen mußten. Tja, die Ohrstöpsel sind nicht nur beim Fahren gut….. So viele Leute kann ich noch nicht wieder ab.
Also war der Plan: Zurück in die Einöde. So weit, so gut….
Kommen wir zurück zu besagter Wolke. Die hatte inzwischen ihrer ganzen buckeligen Verwandschaft erzählt, daß es Motorradfahrer zu ärgern gibt. Und allen halfen mit. Die einen begossen uns mit Wasser, andere auch, wieder andere auch, Nachbarn davon halfen natürlich auch mit. Und die die kein Bock auf regen hatten haben sich einfach auf die Straße gelegt, so daß die Sicht in den Bergen teilweise bei unter 100 Metern lag. Die Wolken, denen es zu kalt war auf der Straße rumzuliegen, beschäftigten sich (neben Regnen) noch damit, die Sicht auf die Berge zu versperren.

An eine Fahrt auf einer abgelegenen Schotterpiste zum Gletscher war bei dem Nebel nicht zu denken. Und gesehen hätte man ja auch nix.
So sind wir also durch das angeblich sehr schöne Fjordnorwegen und das zentrale Hochland gefahren und waren schon froh wenn man die Fahrbahnbegrenzung, herumlungernde Schafe oder entgegendonnernde Sattelzüge sehen konnte.
Nachdem wir äußerlich klatschnass und innerlich durchgefroren waren haben wir uns hier eine Hütte genommen, die Klamotten zum Trocknen aufgehängt und den Tag quasi beendet.
Da das Wetter laut den Meteorolodingsbums Typen in Mittelnorwegen so bescheiden bleiben soll, fahren wir jetzt auf dem direkten Weg nach Dänemark. Fähre ist für morgen Abend reserviert, wenn wir die nicht schaffen, ist am nächsten Morgen auch noch Patz für uns…..
Und Dänemark soll ja schönes Wetter haben…..

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Trollstigen und Geiranger

Heute Morgen gings bei schönstem Wetter in Richtung Trollstigen. Diese „Trollleiter“ ist eine Serpentinenstraße, die in ca 20 Haarnadelkurven einen Höhenunterschied von ca 700 Metern überwindet. Mitten drin ist noch ein Wasserfall und oben wartet Schnee während man unten im Wald losgefahren ist.
Ganz wichtig ist hier, daß man ein kleines Steintürmchen baut. Weil die Bergtrolle sich darüber so freuen, kann man davon ausgehen, daß sie einem unterwegs keine Steine nachwerfen.

Leider ist diese Straße mittlerweile recht berühmt. Heute war es zwar herrlich leer aber an der Touriinfrastruktur am Gipfel kann man sahen, was da im Sommer los ist. Eine SB Gaststätte in Festzeltgröße und natürlich Souvenirshops.
Aber wofür die Norweger von Trollen mit Steinen beworfen gehören ist, daß sie den Fluß oben in ein akkurates Betonbett mit kontrolliertem Miniwasserfall gezwängt haben und darüber ein hypermodernes Glas und Stahlgebäude errichtet haben. Div Wege und Aussichtsplattformen über dem Abhang sind gerade im Bau. Beton wird hier übrigens nicht mit einer handelsüblichen Betonpumpe vom Mischwagen in die Schalung gebracht sondern mit einem Hubschrauber, der die 200 Meter überbrückt. Macht n Höllenlärm und passt alles so gar nicht in die Gegend.
Auf Youtube kann man sehen was für Massen an Wohnmobilen, Bussen und Autos – dazwischen Motorräder sich im Sommer über die Straße quälen. Dann lieber jetzt…..

Dann gings über eine schöne Straße zum Geirangerfjord. Direkt am Wasser steht das Zelt. Vorhin ist schon die Aida in ca 150m Entfernung vorbeigefahren.
Hier ist auch alles ein bisschen mehr auf Touristen ausgelegt. Der Campingplatz ist voller, überall laufen Leute rum.
Wenn man ne Woche in der Pampa war, kann man das nicht gut ab.
Jetzt in mein schönes Großraumbüro und ich laufe amok….

De Fjord an sich ist schon beeindruckend. Ringsum Wasserfälle und verdammt steile, hohe Berge. Leider ist es ein bisschen dunstig was auf Fotos aussieht als hätte ich Nivea auf dem Objektiv.

Wenn das Wetter morgen mitspielt, geht es mit der Fähre den Fjord entlang und dann fahren wir in Richtung Loenedalsgletscher.

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Fisch

So, das eher langweilige Mittelnorwegen haben wir nach 2 Tagen Kilometer fressen hinter uns gelassen. Ab Morgen sollte es wieder etwas interessanter werden.
Die Altstadt von Trondheim war mit den Speicherhäusern am Hafen ja schon mal ganz nett. Da gab es auch ein Café mit einem hervoragenden Kuchen. Die packen überall Zimt dran. Einfach genial lecker.

Die Strecke bis Kristiansund war dann wieder unspektakulär bis langweilig. Immerhin bis auf wilklich kleine Regenschauer trocken und warm aber stark bewölkt. Gutes Motorradwetter halt.
Es gibt zwei Situationen, in der der Regen nicht soooo schlimm ist: beim Fahren (weil, da ist man wasserdicht verpackt) und im Zelt im Schlafsack (weil auch warm und wasserdicht). Beides ist nicht toll, aber war auch eingeplant.
Wo Regen doof ist, ist bei Fotostops oder wenn man sich was angucken möchte. In diesen Situationen hatten wir bisher meistens einigermaßen Glück. Bis auf die Lofoten vielleicht. Da gibts nur Bilder mit Grauschleier.
Und wo Regen absolut stört und verboten gehört ist, während man auf- oder abbaut, sein Zeug aus- oder einpacken muß oder beim Kochen und essen draußen. Dann ist man ungeschützt, es pladdert in die Taschen rein, das Zelt ist naß und es ist einfach eklig.

Na jedenfalls haben wir uns nach dem Fahrtag heute wieder eine Hütte gemietet, sind nach Kristiansand in den Hafen gefahren und haben in einem von 2 Reiseführern empfohlenen Restaurant Fisch gegessen. War super, empfehle ich auch.
Dann wieder zurück in unsere Hütte im Wald. Echt gemütlich hier. Mit Campingplätzen hatten wir bisher eigentlich immer ein gutes Händchen bzw gute Empfehlungen.

Apropos Camping: Der geneigte Leser wird ja in der Regel beim Thema Campingplatz die deutsche Version im Kopf haben. Vergiss es!!!! Völlig falsche Baustelle.
In Deutschland ist der Campingplatz ein Ort wo sich Dauercamper mangels eigenem (Schreber-)garten in ihren abgeteilten Stellplatzparzellen mit gefliestem Vorzelt zum Grillen treffen. Durchreisende Motorradfahrer stören die Ruhe. Diese nichtrepresentative Studie haben wir auf unserer Testtour an der Mosel durchgeführt. Für den deutschen Camper ist es eine Zumutung von einem in schmutziges, schwarzes, rüstungsähnliches Zeug gewandeten Rocker mit der aktuellen Tageszeit angeredet zu werden. Geschweige denn wird sich ein deutscher Camper dazu herablassen ein Gespräch mit diesem fahrenden Volk zu führen.
In Skandinavien (oder auch anderen Ländern wie Australien) ist der Campingplatz ein Ort, wo Reisenden ein Platz zum Übernachten und ein beheiztes Klo (beides oft in guter geografischer Lage) zur Verfügung gestellt wird. Des Weiteren in der Regel ein Gemeinschaftsraum mit Koch-, Spül- und Waschmöglichkeit. Hier trifft man die anderen Leute die im Zelt pennen müssen und kommt ins Gespräch. Hat mit den mir in Deutschland bekannten Campingplätzen nix tu tun, außer das beides Campingplatz heisst.

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Trondheim

Zwischenstopp in der Stadt auf n Kaffee und dann wieder ab in die Berge…..

Es ist warm und trocken. Muß man ja extra erwähnen hier……

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Hütte

Nachdem wir gestern nass am Campingplatz angekommen sind, hatte keiner mehr Lust auf Zelten…
Also haben wir eine gemütliche Hütte gemietet. Klamotten können trockenen und man muss nix aufbauen. Gerade haben wir bei Sonnenschein vor der Hütte gefrühstückt. So kanns Wetter Bleiben. Fast 20 Grad.

Leid ist das mit der Mitternachtssonne jetzt vorbei. Wir sind ca 350km südlich des Polarkreises und es wird schon wieder ganz schön dämmrig. Um 2 Uhr morgens beginnt allerdings auch schon wieder die Morgendämmerung. Blöd ist, daß wir jetztbden Tagesablauf umstellen müssen. Nicht mehr bis 10 Uhr schlafen, um 13 Uhr losfahren und dann Sightseeing in der Nacht betreiben oder erst um 0 Uhr auf dem Campingplatz sein wie gestern. Dafür isses zu dunkel… Nicht richtig dunkel im Sinne von ganz dunkel sondern Dämmerung. Aber wir haben gestern die Taschenlampen rauskramen müssen, die mittlerweile ganz nach unten gerutscht waren. Schade. Tschüss Mitternachtssonne. Wenn Dir hier oben zu kalt ist, darfst Du gerne nach Paderborn umziehen…..
Das wär echt cool. Die langen dunklen Winter wollen wir aber nicht 😉

Mark bezweifelt grad, dass das Wetter überhaupt weiß was es will. Heute ist Regen angesagt uund momentan brennt die Sonne. Na gut, in diese Richtung darf der Wetterbericht gerne falsch sein…

Jetzt geht es erstmal weiter nach Trondheim und dann in Richtung Trollstigen.

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Langweilig…

Wir sind grad auf dem Weg nach Trondheim und machen heute einfach nur Kilometer…
De E6 ist aus Deutscher Sicht sowas wie die Straße zwischen Paderborn und Benhausen, manchmal auch eher wie ein breiter Feldweg. Aber es ist die wichtigste Verbindung nach Norden.
Dafür ist die Fahrbahndecke 1a.

Der Weg an sich ist völlig langweilig und mittlerweile nieselt es wieder. Gut daß wir die 21 Grad heute Mittag lange genossen haben und alles wieder trocken ist.

Grad gibts n Kaffee und dann so in ner Stunde werden wir uns n Zeltplatz suchen. Morgen soll es wieder regnen, ab wir haben auch noch ca 300km dieser langweiligen Strecke vor uns….

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Trocken ….

Alle Klamotten durchgetrocknet, nix klammes mehr dabei.
T-Shirtwetter bei 16 Grad immer noch am Polarkreis.
Jetzt gehts weiter. Hoffentlich hält das Wetter…..

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Polarcamp

… was für ein Tag ….

Es begann mit dem Abbauen im Wind.
Die Entscheidung: Wir nehmen die nächste Fähre und nix wie weg.
Bis zum Ende der Lofoten mussten wir eh fahren, dann also auch gleich ein Stück weit bis nach Å.
Das ist der weltweit einzige Ort mit nur einem Buchstaben. Und das ist das Ende der Welt, das Ende des norwegischen Alphabets und das Ende der Lofoten…. Schöner kleiner Fischerort. Und es hat auch gar nicht geregnet….

Auf die Fähre kamen wir als die beiden letzten Fahrzeuge. Mit uns ca 20 holländische Motorradfahrer. Um ein Haar hätten wir noch 5 h auf die nächste Fähre warten müssen. Das war echte Angst bis zum Passieren des Schotts. Fähre voll. Ganz voll. Drei Autos, die nach uns kamen mußten da bleiben…
Dann eine Überfahrt bei Sonnenschein und kaltem Wind. Fähre brechend voll. Alle Motorradfahrer in Liegestühlen und voller Montur auf dem Sonnendeck. Wozu hat man schließlich die dicken, winddichten Sachen. 3h Fahrt…. Kein Regen, toll…..

Dann bei schönstem Wetter durch eine atemberaubende Landschaft in Richtung Süden.
Es geht in die Berge, wird eiskalt. Mein Motorrad zeigt Glättewarnung. Die Straße aber furztrocken. Kalte, klare, trockene Luft bei blauem Himmel. Mittlerweile ist es später Abend, es ist mal wieder kein Mensch unterwegs. Die Umgebung haut einen um.

Der Polarkreis, wie schon beschrieben, zeigt sich sehr Polar.

Wir Zelten direkt am Polarkreis, ein paar hundert Meter tiefer im Tal. Hier is es warm. 5 Grad.
Und mittlerweile – 2:30 Uhr – ist es wieder taghell.
Der Platz mal wieder der Hammer. An einem reißenden Fluß mit Stromschnellen zwischen Birken, die grad ihr erstes Grün bekommen.
Schönstes Wetter, windstill.
Perfekt zum draußen sitzen und kochen.

Zum Abschluß einen schwarzen Tee mit Rum gegen das Gefühl, daß der Tag noch immer läuft…

Wer wollte nicht schon immer mal am Polarkreis zelten ???

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Polarkreis

Diesmal überqueren wir ihn von Nord nach Süd. Und das in einer Gegend, die auch polar aussieht:
23:30 Uhr, es ist hell…
762m Höhe
Schnee auf den Bergen, Straße frei
1,5 Grad, leichter Wind, blauer Himmel
Kaum jemand unterwegs, und das auf Norwegens wichtigster Nord Süd Straße…

Später mehr…

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Die zwei Standardsprüche der Lofoten

1. Vielleicht wird das Wetter gleich besser

2. Der Wetterbericht passt hier nie

Das haben wir eben von den Wanderern gehört.

Pünktlich mit dem Start der Motoren fließt auch das Kühlwasser wieder. Und das obwohl wir luftgekühlte Maschinen fahren. Der Wettergott ist kein Maschinenbauer…. Blödspaten!

Immerhin haben wir nur im Sturm aber nicht im Regen abgebaut….
Man muß sich ja über Kleinigkeiten freuen.

Mark und einer der Wanderer mußten nachts raus und ihr Zelt mehrfach nachspannen. Meins war eine gute Wahl. Mit allen Sturmleinen dran habe ich hervorragend geschlafen.

Was nichts daran ändert, daß die Landschaft der Hammer ist. Vor allem wenn die Berge nicht von den Wolken verdeckt werden, die darauf warten daß wir unter ihnen herfahren damit sie unsere Motoren kühlen können.

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Bloß weg von den Lofoten

Sturm, Regen, Pause
Sturm, Regen, Pause
Sturm, Regen, Pause

Und das Gestern den ganzen Tag und die ganze Nacht.
Abbauen und weg hier…..

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Das regnet ja immer noch……

Heute war der bislang schlimmste Regentag. Wir sind zwei Stunden durch starken Regen bei 6 Grad und ordentlich Wind gefahren.
Jetzt haben wir uns das Wikingermuseum in Borg angeguckt. Absolut empfehlenswert für den der mal grad hier in der Nähe ist. Die haben hier eine alte Halle ausgegraben und rekonstruiert. Genauso wie die Ausstellungsstücke. Man darf alles anfassen und ausprobieren. Interessante Führungen sind auch inklusive.
Jetzt sitzen wir seit ner halben Stunde im Museumscafe und keiner hat Lust sich die klammen Klamotten wieder anzuziehen. Laut Wetterbericht ist der Regen seit 18 Uhr fertig mit seiner Tätigkeit. Bisher sieht es auch danach aus…
Wenn alles Gutgeht und wir ein bisschen im Fahrtwind trocknen, gucken wir uns noch die Insel an. Ansonsten suchen wir uns eine heiße Dusche mit angeschlossenem Campingplatz.
Weil ab jetzt soll es angeblich für fast 48 Stunden gutes Wetter auf den Lofoten sein. Ich lass mich überraschen…..

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Gutes Ende…

Es ist jetzt 2:30 Uhr. Sitze auf der Veranda und genieße die Ruhe. Die Pelikane quaken noch rum und ansonsten hört man nur das Wasser gluckern. Total unwirkliche Stimmung mit den tiefen Wolken. Es regnet auch grad nicht…
Genial hier…..

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Doofer Tag

Heute war nicht gut…..
4h lang fahren durch Regen und viel Wind auf dem Weg auf die Lofoten.
Jetzt sind wir auf einem Campingplatz, den uns andere Urlauber in Andenes empfohlen haben. Ist wirklich spitze hier. Uns Zelt steht neben dem gemütlichen Aufenthaltsraum. Das reinste Wohnzimmer mit Blick auf den Fjord.
Morgen gehts erst ins Wikingermuseum (auch eine Empfehlung von den Beiden aus Andenes). Ab Nachmittag soll das Wetter besser werden, dann werden wir uns noch ein paar Orte hier angucken. Am Liebsten nachts, dann kann man überall anhalten und es ist kein Mensch unterwegs. Ich hoffe, das Wetter ist auf unser Seite…..

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Walsafari

Es hat geklappt….

Nachdem ich die Wale vor zwei Jahren in Australien knapp verpasst habe, hatten wir heute ein Treffen in Norwegen ca 5 nm vor Andernes nördlich der Lofoten.

Wegen der Mitternachtssonne gibt es hier viel Fisch, dementsprechend sind einige Pottwale andauernd in einem 500m tiefen Graben vor der Küste und Frühstücken den ganzen Tag lang…

Heute haben wir drei verschiedene Wale einige Male relativ dicht am Boot gesehen. Schon cool die Jungs….
Allzu viele Leute waren auch noch nicht dabei, so ging es recht familiär auf dem Boot und vorher im Museum zu.

Gestern Abend bzw Nacht oder wie man das hier nennen soll hatten wir eine hammermäßige Sicht auf die Mitterenachtssonne am weißen Sandstrand direkt hinter den Dünen vom Campingplatz.
Das Zeitgefühl verliert man durch die permanente Helligkeit total. Ohne Uhr läßt sich gar nicht einschätzen wie spät es ist. Wir sind nach wie vor sehr lange noch auf und schlafen dementsprechend bis 10 Uhr. Macht aber nix, man verpasst ja nichts vom Tag.

Der Typ mit dem Kopfhörer hört über zwei Hydrophone Back- und Steuerbord vom Schiff die Klicklaute von den Waren und steuert von der Flybridge das Schiff so dicht wie möglich an die Wale ran. Da die dauernd hier sind und das Schiff auch zwei mal täglich kommt, stören die Tiere sich nicht weiter daran.
So neugierig wie Delfine, die einen angucken, sind sie aber nicht.

Die Mitternachtssonne am Strand.

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Schön warm hier

Lofoten fast erreicht.

Viele Grüße vom Nordpolarmeer.

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Mitternachtssonne

Das ist mal ein genialer Zeltplatz hier……

Nach einer Pizza und einem Stadtbummel in Tromsø gings dann über div kleine Inseln weiter in Richtung Lofoten. In Tromsø sind wir erst gegen 18 Uhr losgekommen waren dann aber so wach und fit, daß es immer weiter ging…… So lange, bis wir eine Fähre brauchten. Und die fuhr um Mitternacht nicht mehr. Was man hier so Nacht nennt….

Also brauchten wir einen Schlafplatz. Nach einem etwas abenteuerlichen Schotterweg hoch in die Berge war da so ein Hochplateau und schrie förmlich danach, als Zeltplatz zu dienen.
Die Aussicht: Grandios
Andere Menschen: keine
Laune: begeistert bis absolut beeindruckt
Absolute Ruhe, außer dem Geräusch des Wasserfalls und dem Vogelgezwitsche. Welches hier übrigens anders klingt als in Deutschland. Scheinbar Zwitschern die Norwegisch. Wobei sich da die Frage stellt, wie sich dann Zugvögel in fremden Ländern verständigen. Vieleicht sprechen auch alle die gleiche Sprache und es waren einfach andere Vögel. Warscheinlich Pelikane….. Egal, ich schweife ab….
Na jedenfalls lag ich um 3 Uhr morgens im Schlafsack (es war ein Tee mit Rum nötig, um müde zu werden) und hab bis 11 Uhr hervorragend geschlafen.

Nachts zu fahren hat einen entscheidenden Vorteil: man kann mitten auf der Straße anhalten und Bilder machen oder rumtrödeln und die Aussicht genießen. Nur einkaufen und Tanken muß man vorher.
Während der Fahrt ändert sich die Landschaftsform so alle 1-2 Stunden. So wird es nicht langweilig. Im Gegenteil….

Nachdem die Wasservorräte wieder mit frischem Schmelzwasser aus dem Wald aufgefüllt sind (natürlich gefiltert bzw UV bestrahlt, will ja hier nicht Montezumas Rache aushalten müssen), warten wir jetzt auf die Fähre, die schon gestern Abend nicht vernünftig an unsere Planung angepasst war…. Dafür ist das Wartehäusschen extrem beheizt und riecht wie in der Sauna… Daran sollten sich unsere Deutschen Verkehrsbetriebe mal ein Beispiel nehmen…

Nach derzeitigem Planungsstand wollen wir nach Andenes weiter und uns dann einer Walsafari anschließen. Hoffe das klappt….. Jedenfalls werden wir heute die Lofoten erreichen …

Die Aussicht vom Camp aus (gegen 2 Uhr)

Das Camp um 2 Uhr nachts

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Tromsø

Tromsø von oben bei trockenem Wetter

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Licht

Ach ja, es ist jetzt 23:26 und es ist nach wie vor taghell. Also nicht Dämmerung, sondern volles Licht – also was halt durch die Wolken noch so durchkommt.

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Angekommen…..

Wir haben das nördlichste Camp der Reise erreicht. Ein Platz in der Nähe von Tromsø.

Nachdem uns Norwegen mit andauerndem leichten Regen empfangen hat, sind wir äußerlich nass und kaputt hier am Fjord angekommen.
Auf dem an sich noch geschlossenen Campingplatz gibt es zum Glück eine Grillhütte mit offenem Kamin. Darin haben wir unsere Küche aufgebaut, den Kamin und Grill angeschmissen und die Motorradklamotten zum Trocknen aufgehängt.

Der Weg hierhin war von Rovaniemi aus betrachtet eine Reise durch die verschiedenen Landschaftsformen.
Wald geht über in karges Land, auf einmal überall Schnee und zugefrorene Seen. Und nach dem Mittagsstop 9 km weiter in Norwegen wandelt es sich wieder. Die Straße wird endlich kurvig, es geht rauf und runter und wir sind mitten im Gebirge. Hier ist auch schon Frühling, die Bäume beginnen mit dem Ersten Grün.
Wenn sich das Thema Wasser auf die Fjorde und das vertikale Wasser auf die dafür vorgesehenen Wasserfälle beschränken würde wär alles gut.

Aber ist mir alles egal – die Umgebung ist grandios.

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Arktische Pause

Haben grad Mittagspause neben einem noch zugefrorenen See gemacht. Der Wind ist eisig, die Lufttemperatur 9 Grad. Bewölkt.

Die Landschaft geht noch mehr in Tundra über. Die Birken werden nur noch ca 3m groß und stehen weniger dicht. Auf den umliegenden Hügeln liegt Schnee.

Völlig unwirkliche Landschaft. Aber absolut interessant…
Das hier nicht viele Leute unterwegs sind muß wohl nicht extra erwähnt werden.
Außer vielen Rentieren war noch ein Holländer unterwegs. Mit dem Fahrrad. Bepackt wie ein Maultier. Mit Holzschuhen an den Füßen (kein Witz).

Gleich erreichen wir Norwegen.

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Going north…..

Der Weg führte heute entlang der Finnisch Schwedischen Grenze weiter nach Norden.
Die Straße war eigentlich langweilig. Zuerst geht es durch grünen Birkenwald, später Nadelwald. Irgendwann wurde die Landschaft karger und weniger bewaldet. Mittlerweile ist das hier fast Tundra. Die paar Büsche und Birken hier oben haben grad die ersten Knospen und sind ansonsten noch winterlich kahl. Überall fließt noch Schmelzwasser, in Gräben liegt teilweise noch fester Schnee. Am Horizont sind die ersten Berge mit einigen Schneefeldern zu sehen.

Das Wetter war den ganzen Tag bewölkt, seit 20 Uhr regnet es leicht bei immer noch ca 11 Grad. Wir haben auf der Suche nach einen Zeltplatz die Straße verlassen und sind durchs Gemüse ein Stück nen Hügel raufgefahren und haben das Camp aufgebaut. Es ist um 23 Uhr noch sehr hell, der Regen prasselt aufs Zelt und ich werd jetzt mal ne Runde schlafen. Für morgen früh hätte ich gerne etwas Sonne, damit wir im Trockenen Abbauen können.
Morgen geht’s dann über die Grenze nach Norwegen.

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Ende der Anreise …..

Die Nacht im Zug war super. Man schläft hervorragend in dem kleinen Abteil.
Ratzfatz wurden die Autos ausgeladen und es ging auf die Straße.

Hier ist alles ein bisschen russisch angehaucht. Ist ja auch nicht mehr weit bis da hin….
Aber nicht so runtergekommen – das ist dann wohl der Unterschied…

Jetzt sind wir kurz vor dem Polarkreis. Hier wohnt nämlich der Weihnachtsmann und deswegen sitzen wir im Santa Village unterm Weihnachtsbaum und trinken den ersten Kaffee.
Ist voll de Touriort hier – aber was haben wir in Helsinki gelernt? Der Finne an sich – ja, er trägt gerne Gummistiefel – aber außerdem läßt er es morgens ganz ruhig angehen. Er verkauft noch nichtmal Kaffee…. Außer hier beim Weihnachtsmann….. Außer uns und einem Frankfurter, der mit dem Fahrrad auf dem Weg zum Nordkap ist, ist hier nix los.
Und damit ist sogar dieses Touristending hier ganz nett.

Gleich beginnt dann die erste richtige Etappe durch den finnischen Wald……

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Das war Helsinki….

Also entgegen meiner Befürchtung von heute Morgen ist es in Helsinki gar nicht so furchtbar langweilig…
So gegen 11 Uhr ist die Stadt zum Leben erwacht. Nicht so knallevoll und dreckig wie London oder langweilig wie Frankfurt sondern ganz angenehm. Ne interessante Mischung von entspannten Leuten. Apropos Leute – also der Finne an sich, der geht ja auch gerne mal in Gummistiefeln raus… Und das obwohl es heute nur einmal ordentlich für 4 min geregnet hat und dann richtig schön wurde. Aber mit so’m schicken Gummistiefel kann man ja nix falsch machen. Leder kann ja jeder….

In der City lief grad ein Festival – World Village – es ging so um die ganze Welt halt. Dementsprechend gabs internationale Livemusik, Essen aus der ganzen Welt und einen Haufen Bunt gemischte Typen. Von Heavys und Punks über so Hare Krischna Gestalten und n ganzen Haufen Ökos und Gymnasiallehrer lief da alles rum. Sogar zwei Deutsche Biker aus Paderborn auf dem Weg nach Norden 😉

Zu den Preisen in Helsinki:
N Zucker/Zimt Crepes am Hafen – 6€
Nepalesisches Lammcurry mit Reis aufm Festival – 8,60€
Leckeres Brötchen mit Salami, Tomate, Mozarella im Café – 5,40
Kaffee 2 – 2,50€
0,5l Bier draußen am Bahnhof – 5,40€

Essen also recht teuer, Bier auf stark gehobenem Liboriniveau, Rest geht so.
Mal sehen wie es dann demnächst in Norwegen wird….

Vorhin haben wir dann die Bikes auf den Zug verladen und sitzen jetzt in unserer 2 Pers. Schlafkabine. Die wäre nach der Genfer Konvention für die Aufbewahrung von nur einem Kriegsgefangenen schon nicht zulässig. Geschweige denn zur Haltung eines Schäferhundes. Wir sind da zu zweit drin…..
Ist sauber und hochmodern aber halt winzig. Ausgestrecktes Liegen sollte aber möglich sein. Aufrecht stehen auch. Ab nicht beides gleichzeitig.
Im Bett liegen oder daneben stehen – aber immer nur einer – also schön der Reihe nach.
Das suiteeigene Klo ist auch interessant – es kann durch irgendeine zentrale Bordelektronik deaktiviert werden, was nicht unbedingt mit den Anforderungen des menschlichen Verdauungstraktes übereinstimmen muss. Außerdem kann man eine Innenwand umklappen und dann ist der Raum eine Dusche. Dabei darf aber keiner auf dem Klo sitzen….

Na egal, mit der Müdigkeit von 12 h Sightseeing in der City, einem Abendbrot in der Bude hier, das wir zum großen Teil heute Nachmittag in der Helsinkier Markthalle eingekauft haben und viel zu viel frischer Luft sollte die Nacht gleich anfangen.
Um 8:15 sind wir da, denn geht’s endlich ans Fahren.

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Helsinki

Wir sitzen in Helsinki endlich in einem schönen Café. Eins sollte man in dieser immerhin Hauptstadt niemals versuchen: Samstags Morgens vor 9:30 einen Kaffee in der Innenstadt trinken zu wollen. Es hat ganz einfach noch niemand offen. Es ist ausgestorben um die Zeit. Unglaublich aber wahr – außer im Bahnhof gibt’s nix.
Mittlerweile ist aber mehr los hier. Jetzt erstmal überlegen was wir den Tag über tun. Der Zug fährt ja erst heute Abend.