Das war also der dritte Tag…
Durch Slowenien weiter bis ins nördliche Kroatien.
Ich hatte mir zwar unter Slowenien wenig vorstellen können, aber man hat eher das Bild vom alten Jugoslawien im Kopf. Trist, grau, veraltet…
Das Gegenteil ist der Fall. Die Straßen sind ein einem guten Zustand, viele Baustellen wo auch Kleinigkeiten instand gesetzt werden. Fahrtechnisch ein Motorradtraumland. Scheinbar völlig unterschätzt.
Die Orte und einzelnen Häuser sind eine interessante Mischung. Alt, teilweise verfallen oder verlassen aber nie ungepflegt. Dazwischen Neubauten wo man in Deutschland echt neidisch wird.
Ist richtig schön da.
Im Cafe gibts einen super Kaffee, das können die… Und Kochen können die auch…
Am Grenzübergang nach Kroatien dann eine andere Welt. Straßenzustände wie in Nordhessen. Da mag man seine Enduro. Ölspuren werden auch nicht markiert und mit Dreck auf den Straßen und vor allem in Kurven muß man immer rechnen.
An der Grenze gabs sogar ne Passkontrolle – ich wär fast durchgefahren, wenn der Grenzer nicht auf einmal wild gewunken hätte.
Die Häuser dann so wie es vor 15 Jahren schon in Jugoslawien ausgesehen hat. Im Norden hat sich nicht viel verändert.
An der Küste hingegen ein anderes Bild. Bessere Straßen, ne neue Autobahn und alles auf Touristen ausgelegt.
Vom Fahren her wars wieder ein schöner Tag. Bewölkt und um die 20 Grad. Perfekt.
Schön kurvig und teilweise anspruchsvoll aber eigentlich nie nur geradeaus.
Morgen gehts die Küstenstraße weiter nach Süden runter…
Unser Zeltplatz in Slowenien am Morgen
Ene Schlossruine in Slowenien
Ein See in Kroatien




