Unsere Hütte ist bezogen, dann geht es schon los auf eine Fahrt zum Tiere besuchen. Mit einem Kanu geht es wieder durch die Flussarme, die derzeit extrem wenig Wasser führen. Das ist normal und wird noch um ca 10m steigen. Dementsprechend hoch liegen die Häuser – wenn es nicht schwimmende Häuser sind, die man auch häufig sieht.Unterwegs gab es dann noch einmal ein paar Kaimane, Kanarienvögel, div andere Vögel – auch einen echten Adler (nicht einfach einen grossen Vogel den ich grundsätzlich als Adler bezeichne) und Kapuzineraffen sowie die pinken Delphine. Die sind eigentlich grau, verfärben sich aber aufgrund ihres Futters im Laufe der Zeit.
Wir sind immer noch mit der Gruppe unterwegs, mit der wir zusammen angekommen sind. Ist ganz lustig, ein paar Engländer und zwei alleinreisende Mädels aus Sao Paulo und Korea.
Die Guides sind immer zu zweit, erklären viel und gut und haben alles gut organisiert.
Zum Abendessen waren wir wieder zurück. Und irgendwie total fertig. Alles ist klamm, man schwitzt ständig und Petra vermisst das Belmond in Iguacu. Wir gehen früh ins Bett, weil es am nächsten Tag früh losgeht. Es ist eh um 19 Uhr dunkel.
Nachts ist im Urwald ein ziemlicher Lärm. Nonstop. Heiss ist es natürlich auch. Irgendwann schläft man aber ganz gut.