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Alpenstrasse

Viele Wege führen zum Ziel

In unserem Berghotel hätten wir auch gut noch bleiben können, so schön und ruhig war es hier. Aber heute ging es weiter Richtung Bodensee. Beim Frühstück haben wir uns noch festgequatscht, aber mit etwas Verspätung ging es weiter nach Garmisch-Patenkirchen.

Heute waren wir getrennt unterwegs – Horst ist schon mal vorgefahren zu unserer Ferienwohnung in GAP. Marco hat sein Motorrad ausgefahren und Nicole und ich sind die Alpenstraße entlang getrödelt.

Als erstes machten wir einen kurzen Stopp am Sylvensteinspeicher, einem Stausee, in dem heute aber nicht viel Wasser war – eher unspektakulär. Dafür war Bad Tölz richtig schön. Der kleine Spaziergang durch die historische Altstadt hat sich gelohnt. Viele schön renovierte Häuser und Fassaden, so wie man sich das in Bayern vorstellt.

Beim Kloster in Benediktbeuren blieb dann leider nicht mehr viel Zeit. Wir haben uns nur die Basilika angeschaut, aber auch die war ein Besuch wert.

Da inzwischen auch Marco an unserem neuen Domizil angekommen war, wollten wir auch voran kommen. Das Verdeck zu, weil zu viel Sonne dem Teint schadet und es eh bald anfing zu regnen.

Damit Horst uns was leckeres kochen könnte, haben wir noch was eingekauft und uns auf die Suche nach der Wohnung begeben… zwei Mädels, 3 Navis und keiner an der Einfahrt der einweist…. das war nicht einfach.

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Alpenstrasse

HAALLOO EECHHOO

Wir haben es gehört – das Echo auf dem Königsee.

Bei unserer Schifffahrt hat einer die Trompete gespielt und der Echo-Berg hat geantwortet. Sehr beeindruckend!

Wir wurden von der Einstiegsstelle bis zum anderen Ende des Sees gefahren. Von dort sind wir ca. 15 Minuten bis zum Obersee gewandert. Dort war es wunderschön und auch wenn wir nicht alleine dort waren, sehr idyllisch.

Auf dem Rückweg zur Anlegestelle haben wir noch einen Abstecher zu einer Alm gemacht. Dort gab es lecker Buttermilch, Speckbrot und Rhabarberkuchen.

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London

Schokolade auf dem Milchschaum

Bei der vielen Lauferei tut eine Kaffeepause zwischendurch mal gut. Marco geht in dem kleinen Café im Park rein um unseren Kaffee zu bestellen. Weil’s anfängt zu regnen, gehe ich auch rein um einen anderen Platz zu suchen. Die Bedienung fragt Marco, ob Schokolade über den Milchschaum meines Kaffees soll -natürlich auf englisch! Er gibt die Frage in deutsch an mich weiter, ich nicke und die Bedienung sagt mit schwäbischem Slang: „… dann machen wir Schokolade drüber“ – Wir lachen… Sie kommt aus der Nähe von Augsburg.

Wir sind jetzt vorgewarnt und lästern künftig nur noch leise…

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London

Hier lässt’s sich in London gut leben

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Rügen

Der Special-Ausflug oder, wenn Marco einmal sparsam ist…

Heute stand ein Ausflug an Kap Arkona (etwa 50 km entfernt) auf dem Programm. Hierfür war natürlich etwas mehr Power für unseren fahrbaren Untersatz nötig. Der „Rasende Roland“ brachte uns die ersten 10 km nach Binz und da übernahmen wir einen Motorroller. Generell eine schöne Idee, aber diese Säge lief max. 50 km/h und bei leichten Steigungen mussten wir fast schieben…. Irgendwie haben wir es doch geschafft, einen tollen Ausflug zu haben und wieder heil, aber sehr müde nach Sellin zurück zu kommen.

Ein Gerät zum spanabnehmenden Schneiden von doppelt gebackenem Weizenbrot – die Zwiebacksäge:


Aber erstmal mit einem besser motorisierten Fahrzeug bis Binz


Trotzdem haben wir es bis Kap Arkona geschafft


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Rügen

Petra vom Winde verweht

Diese 3 Beaufort sind mal wieder Messwerte und hören sich ja nicht viel an, aber es war ganz schön windig und es hätte mich ein paar mal fast vom Radl geweht – gefühlte Windstärke 9 (für mich als untrainierte Vorderpfälzerin). Schön war unsere Radtour trotzdem und ohne den Hilfsmotor wären wir nicht so weit gekommen.

Der Sand, der einem an der Küstenstraße um die Nase weht, bringt dann auch noch das natürliche Peeling mit sich – von Kopf bis Fuß.

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Rügen

Es gibt immer Alternativen!

Da das Wetter heute morgen nicht so toll und Regen angekündigt war, haben wir uns entschieden unseren Bade- und Entspannungstag ins örtliche Erlebnisbad zu verlegen. Definitiv die bessere Entscheidung, denn im Strandkorb wäre es windig, ungemütlich und kalt geworden. Und weil die Insel zzt nur mit 40% ausgelastet ist und nicht alle so spontan waren, war es im Schwimmbad relativ leer und wir konnten gut die Zeit überbrücken.

Auf dem Rückweg schien dann auch wieder die Sonne und wir konnten doch noch im Strandkorb sitzen und einen Kaffee genießen.

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Brasilien

Unser Urlaub geht nun zu Ende.

Am Freitag abend wurden wir nach unserer 20-stündigen Rückreise von Rio über London und Frankfurt von meinen Eltern am Bahnhof in Mannheim abgeholt und herzlich begrüßt. Jetzt sind wir wieder zu hause im beschaulichen Otterstadt – alles ist, wie wir es vor 3 1/2 Wochen verlassen haben.
Nicht alles – nach dem Auspacken unserer Taschen türmen sich kleine Wäschberge vor der Waschmaschine, die erstmal abgearbeitet werden müssen. Die Maschine läuft im Dauerbetrieb und wird nur durch mangelnden Platz auf den Wäscheständern gebremst. Da es draußen jetzt schon richtig Herbst ist und wir etwas verfroren sind, holen wir warme Klamotten aus dem Schrank und die Waschmaschine darf etwas pausieren.

Jetzt ist auch Zeit ein Fazit zu unserem Urlaub zu ziehen:

Wir hatten eine sehr schöne Zeit in Brasilien; angefangen in Curitiba bei Sandra und Marcus, die uns ihre Übergangs-Heimat nähergebracht und uns einen Blick in das brasilianische Leben ermöglicht haben und wir so gut in unserem Urlaubsland ankommen konnten. Die Wasserfälle in Foz de Iguacu – ein einmaliges Naturschauspiel, ein luxeriöses Hotel und ein toller Ort um Geburtstag zu feiern. Manaus und der Dschungel – back to basic – tolle Erfahrungen mit und in der Natur, für mich grenzwertige Wohnbedingungen und die Feststellung, dass es sich auch gut ohne Internet, Mobilfunknetz und unter sehr einfachen Bedingungen leben lässt. Interessante Menschen und Kommunikation ohne die Sprache zu sprechen, aber mit Händen und Füßen oder nur einem Lächeln und Winken oder „Daumen hoch“ funktioniert auch. Und Rio de Janeiro, das Highlight zum Abschluss – zurück in der Zivilisation und dem Leben im Schein der Äußerlichkeiten. Rio, eine riesige Stadt und riesige Strände, überall sehr laut und immer Gewusel entweder durch Touristen oder Brasilianer. Leider nur „normales“ Sightseeing, weil 3 Tage definitiv zu kurz sind für diese Stadt, jedenfalls sehr beeindruckend.

Brasilien ist ein interessantes Land mit besonders vielfältiger Natur (kein Wunder bei der riesigen Fläche). Wir hatten einen einmaligen und schönen Urlaub mit vielen Erlebnissen und schönen Erholungspausen.
Nachtrag zu Sicherheit:

In den brasilianischen Großstädten ist es nicht anders, als in anderen Großstädten auch und entsprechend verhalten wir uns und nichts passiert. Was aber richtig befremdend ist, und dazu fehlen mir echt die Worte, wenn ich bei der Sicherheitskontrolle in London (wir hatten nur einen Zwischenstopp) aus „Sicherheitsgründen“ regulär gekaufte Ware (duty free in Rio) abgeben muß, weil es die falsche Tüte und nicht ordnungsgemäß (nach englischen Maßstäben) versiegelt ist. Oh, damit bin ich aber schon über den Atlantik geflogen!? Verstehen muß ich das nicht!

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Brasilien

Crocodile Dundee

Damit uns hier nicht langweilig wird, gibt es am zweiten Abend eine Sondervorstellung – nicht im Kino sondern live auf dem Wasser. Nach dem Abendessen geht es in unserem Kanu nochmal raus auf den Fluss – es ist inzwischen stockdunkel. Mir ist etwas unheimlich zu Mute, aber wenn ich mich auf meine anderen Sinne außer dem Sehen konzentriere, ist es schon spannend mitten im Regenwald auf dem Wasser zu sein.  Jeder ist vorsorglich mit einer Taschenlampe bewaffnet, aber mit der Zeit gewöhnen sich die Augen an die Dunkelheit. Unser Guide leuchtet voraus um einerseits die Orientierung für den Steuer-Mann hinten zu geben – das Wasser ist so flach, dass genau auf die Fahrrinnen geachtet werden muß. Andererseits sucht er das Flußufer und das seichte Wasser nach Kaimanen ab. Irgendwann schippern wir ganz ohne Motor und gespannt, was passieren wird auf dem ruhigen Wasser – psst, alle sind ganz still. Und dann, Mark? hat einen kleinen Kaiman mit den Händen gepackt; eine Hand im Genick, die andere an den Hinterläufen. (Eine Taschenlampe an, damit wir was sehen). Er erklärt uns das etwa 80 cm lange Tier. Er ist ca. 6 Monate alt, ist an der Unterseite weiß und obenrum so grün-braun-schwarz in entsprechendem Kroko-Style mit einem Kamm, der sich bis in den Schwanz zieht. Der eigentliche Unterschied zu den richtigen Krokodilen ist wohl nur, dass die Kaimane nicht ganz so groß werden.

In Ihrem Gebiss haben sie 70 Zähne, mit denen sie zwar gut zu beißen können, aber kauen klappt nicht damit, daher nur beißen und schlucken. Die Kaimane haben eine unglaubliche Kraft, den Kiefer zu schließen, aber kaum Muskeln, um ihn wieder zu öffnen. Bei Ihrer Beute beißen sie einmal zu und töten sie durch rollen unter Wasser, um sie dann mit einem Happen aufzufressen.

Wenn man sie döppt, kann man sehen wie eine Haut vor die Augen fährt und beim Auftauchen wieder zurückfährt. Sieht aus wie ein Scheibenwischer.

Vor einigen Jahren war der Bestand der Kaimane stark reduziert, weil sie gerne gejagt wurden und an die Leder-Industrie zur Fertigung von Schuhen, Taschen usw. verwand wurden. Gut, dass ich nicht so auf Kroko stehe, sonst hätte ich jetzt echt ein schlechtes Gewissen.


  
Am Ende durfte er natürlich wieder unversehrt zurück ins Wasser.

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Brasilien

Kanuausflug

Unsere Hütte ist bezogen, dann geht es schon los auf eine Fahrt zum Tiere besuchen. Mit einem Kanu geht es wieder durch die Flussarme, die derzeit extrem wenig Wasser führen. Das ist normal und wird noch um ca 10m steigen. Dementsprechend hoch liegen die Häuser – wenn es nicht schwimmende Häuser sind, die man auch häufig sieht.Unterwegs gab es dann noch einmal ein paar Kaimane, Kanarienvögel, div andere Vögel – auch einen echten Adler (nicht einfach einen grossen Vogel den ich grundsätzlich als Adler bezeichne) und Kapuzineraffen sowie die pinken Delphine. Die sind eigentlich grau, verfärben sich aber aufgrund ihres Futters im Laufe der Zeit.

Wir sind immer noch mit der Gruppe unterwegs, mit der wir zusammen angekommen sind. Ist ganz lustig, ein paar Engländer und zwei alleinreisende Mädels aus Sao Paulo und Korea.

Die Guides sind immer zu zweit, erklären viel und gut und haben alles gut organisiert.

Zum Abendessen waren wir wieder zurück. Und irgendwie total fertig. Alles ist klamm, man schwitzt ständig und Petra vermisst das Belmond in Iguacu. Wir gehen früh ins Bett, weil es am nächsten Tag früh losgeht. Es ist eh um 19 Uhr dunkel.

Nachts ist im Urwald ein ziemlicher Lärm. Nonstop. Heiss ist es natürlich auch. Irgendwann schläft man aber ganz gut.

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Brasilien

Los gehts ins Abenteuer

Ich war ja wirklich sehr gespannt, was mich bei unserer Tour in den Dschungel so erwartet, d.h. ich hatte so gar keine Vorstellung oder Erwarung. Relativ schnell stellte ich fest, dass die Leute alle super nett und entspannt sind und auch ein paar von den Engländern noch nicht so richtig wußten, was sie erwartet (so wirkten sie jedenfalls).
Die Anreise mit den verschiedenen Verkehrsmitteln und einigen Erklärungen waren schon echt spannend und interessant; etwas über Land und Leute zu erfahren und die Natur zu erleben.

Hier angekommen gabs erstmal Lunch und dann konnten wir unseren „Private-Room“ beziehen. Über einen Steg führt der Weg vom „Mainhouse“ und Speiseraum rüber zu unserer Hütte. Inspizieren unserer Unterkunft der nächsten Tage. Okay, ich hab erstmal geschluckt, denn bisher habe ich immer etwas anders gewohnt. Aber egal, das kriegen wir hin. Unsere Hütte besteht aus einem neuneckigen Raum, etwa 6 qm darin ist ein großes und ein kleines Bett und im Anschluss ein Bad (Waschbecken, WC und Dusche).


  
Das Bad ist etwas speziell, da das Waschbecken sehr klein und in der Ecke ist, das WC abschüssig, so dass man immer aufpassen muß nicht runterzurutschen und dahinter die Dusche, d.h weitere Schräglage mit Duschkopf aus der Decke und Drehknopf für Wasser an in der Wand. Gut, dass wir in Curitiba die Badelatschen gekauft haben, denn dem Boden vertraue ich nicht so ganz. Und feucht ist es halt auch dauernd, wenn es draußen nass ist, wie soll es dann in einer Naßzelle trocknen?

Wir lassen weitestgehend Türen und Fenster offen und den Ventilator an. Die Fenster sind mit Moskito-Netz bespannt, so dass wir dauerlüften können. Über dem Bett war auch ein Moskitonetz, das wir aber zur Seite geräumt haben und Marco unseres augehängt hat (ich will ja nicht im Bett von anderen schlafen…) und hier kommen auch unsere dünnen mitgebrachten Innenschlafsäcke zum Einsatz. Die dünnen Baumwolldinger reichen als Decke völlig aus und ich hab sozusagen mein eigenes Bett dabei incl. unserer „unterwegs-Kopfkissen“. Gut, dass wir das ganze Geraffel dabei haben, denn sonst hätte ich etwas die Krise bekommen, aber so geht das für ein paar Tage und die Erlebnisse tagsüber sind es echt wert.

Handtücher gibt es hier in der Lodge, was aber auch erst am zweiten Tag möglich war, aber glücklicherweise haben wir Marcos Camping-Handtuch dabei, so dass einer ersten Dusche mit Amazonas-Wasser nichts im Wege stand – die war auch bitter nötig nach der Anreise bei den heißen, schwülen Temperaturen.

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Brasilien

Unser letzter Tag bei Sandra und Marcus in Curitiba

Jetzt sitzen wir wieder zwischen gepackten Koffern und morgen geht es los nach Manaus und in den Regenwald – ich bin gespannt.

Nicht so einfach, sich zu überlegen, welche Kleider und Schuhe frau wann bzw. wo braucht und das drei Tage im voraus. und dann noch aufteilen, was in der Lodge gebraucht wird und in der Verwahrung in Manaus bleibt – da waren wir eben beide gefordert. Aber jetzt ist gepackt und bleibt so….

Morgen früh geht’s los und heute genießen wir noch die Stunden mit Marcus und Sandra; es war schön mit und bei Euch 🙂

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Brasilien

Ein Tag am Meer

Heute morgen sind wir extra früh aufgestanden, haben uns die Badehose eingepackt und sind an die Küste gefahren um einen schönen sonnigen Tag auf der Ilha do Mel zu verbringen. Der Tag war sehr schön, aber leider nicht sonnig…..

Nach der fast 2-stündigen Auto- und halbstündigen Bootfahrt waren wir auf der Insel und sprangen an dem schönen naturbelassenen Strand erstmal in die Fluten – es war etwas kalt, aber die Luft war warm und so ließ es sich gut aushalten. Als wir später auf unserer Decke lagen und auf die Sonne warteten, fühlte ich mich etwas beobachtet – insgesamt 3 kleinere und größere Krabben kamen zwischendurch aus der Erde und schauten etwas irritiert – ich auch!

Anstelle von Sonnenstrahlen fielen plötzlich Regentropfen vom Himmel…….

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Brasilien

Was das Leben so bietet…..

Heute komme ich auch mal wieder dazu etwas in unseren Blog zu schreiben. Die letzten drei Tage war ich nämlich damit beschäftigt, das überwältigende Naturschauspiel an den Wasserfällen zu bewundern, die Eindrücke zu verarbeiten und das luxuriöse Hotel zu genießen.
An diesem Ort ist es auch nicht schlimm, ein Jahr älter zu werden….. Besonders, weil auch so viele an mich gedacht und geschrieben haben – herzlichen Dank für die lieben Grüße und Wünsche, ich habe mich über jeden einzelnen gefreut.

So schön es in dem Hotel auch ist, aber das richtige Leben findet außerhalb und ohne Rundumsorglospaket statt.

Also sind wir gestern Abend wieder in unserem aktuellen zu hause (so kommt es uns schon vor) in Curitiba angekommen. Sandra und Marcus bieten uns hier auch rundum Versorgung – auch hierfür ein herzliches Danke schön!!!!

Und dann noch meine Geburtstagsüberraschung gestern Abend…..

ein Geburtstagskuchen (wirklich wie zu hause) und die Einladung für einen Rundflug über Curitiba – zu dem machen wir uns gleich mal auf den Weg….
Vielen lieben Dank für das tolle Geschenk!
Ich berichte…..

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Brasilien

so lässt’s sich leben….

Nach dem Ankommen im Hotel, gemütlich was trinken und einer Runde zu den Wasserfällen kamen wir eben klitschnass wieder in unserem Luxus-Domizil an. Und siehe da, unser Zimmer ist für die Nachtruhe vorbereitet, Bett aufgedeckt, Schlappen daneben und ein Betthupferl. Und zur Krönung klopft ein Kellner an die Tür und bringt eine Obstschale…..
Bleibt das so, wenn man älter wird? Dann freue ich mich drauf….

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Willkommen in der Welt der Schönen, Reichen und ganz schön Reichen

Mit etwas Verspätung (typisch brasilianisch) sind wir heute morgen von Curitiba nach Foz de Iguacu geflogen. Am Flughafen wurden wir gleich nach der Landung von unserem Fahrer vom Hotel mit „Mr. Marco Blume“ in großer Schrift auf seinem IPad erwartet – ich bin da nur Dekoration 🙂
Er übernahm direkt das Gepäck und fragte, bevor wir die 20-minütige Fahrt antreten, ob noch jemand auf Toilette müsste ? Das ist Service…..
Im Auto gab’s auch gleich ein gekühltes Wasser und los geht’s in den Nationalpark zu unserem Hotel.

Sehr schickes Haus, alter Kolonial-Stil, freundliches und zuvorkommendes Personal, Koffer wird aufs Zimmer gebracht, 2 Restaurants (für jeden Tag eins), Palmen vor dem Fenster und nach einem Gang über die Straße schaut man direkt auf die Wasserfälle.

So gefällt mir das 😀

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Brasilien

was man an einem Sonntag in der Stadt so macht…..

Nach dem gestrigen Ausflug in die Natur waren wir heute (ohne Regen) in Curitiba unterwegs.

Als erstes sind wir in die Markthalle von Curitiba gefahren. Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch in vielen Sorten und auch getrocknete und kandierten Früchte, Nüsse, Blumen uvm.  – herrlich!!! Klar, dass wir hier unser Abendessen einkaufen – Marcus hat was Leckeres für uns gezaubert.

Nachdem wir unsere Tüten mit allem möglichen Obst (u.a. irgendein Überraschung-Obst, das wir die nächsten Tagen probieren) und Gemüse im Kofferraum verstaut waren, ging’s weiter in den Botanischen Garten zu einem Spaziergang. Selbstverständlich haben wir, wie alle Brasilianer hier auch ein Selfie gemacht….

Nach einer Kaffee-und-Kuchen-Pause in dem schönen kleinen Café Lukka sind wir noch an den Barigüi (einer der vielen Stadtparks) gefahren und haben hier die Wasserschweine besucht, einen Löffelstorch und andere tolle Tiere gesehen….

Mal sehen, was wir morgen machen…

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Brasilien

Tag 2 – Curitiba von der nassen Seite

Morgens fahren wir mit Sandra motiviert ins Centro – endlich mehr von der Stadt sehen, in der wir die nächsten Tage sind.

Zuerst gehen wir in Sandras Lieblingsladen vorbei. Während wir warten, bis die Tür auf geht (etwa 20 Minuten, weil er das Klopfen nicht gehört hat) stehen wir im Treppenhaus, 7.Stock und schauen dem Regen zu, der schon wieder angefangen hat. Seltsam ist, als der Regen durch das geschlossen Fenster reinfließt, nicht nur Tropfen, sondern schon eher Liter und aus den oberen Stockwerken tropft es schon durchs Treppenhaus – wir entschließen und jetzt endlich mal in den Laden zu gehen….

Wieder vor der Tür regnet’s immer noch und wird nicht weniger, im Schnellspurt gehen wir in die nahegelegene Kathedrale, da ist es trocken. Als wir weitergehen wollen – der Regen hat etwas nachgelassen – spricht uns eine ältere Brasilianerin an und textet Sandra zu; ich hab nix verstanden, aber freundlich gelächelt, was sie weiter motiviert hat zu erzählen…. Ergebnis: wir kennen ihre Lebensgeschichte und der Regen ist wieder stärker geworden. Wir flüchten ins nächste Pub, da ist es trocken, gibt’s was warmes zu trinken und zu Essen. Da es dann immer noch regnet und wir nasse Füße haben, beschließen wir wieder nach Hause zu fahren die City-Tour bei besserem Wetter fortzusetzen.

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Tag 1 – ankommen in Curitiba

Nach dem gemeinsamen Frühstück gehen Marcus und Sandra ihren Beschäftigungen nach und wir legen uns erstmal ne Runde aufs Ohr. Ein Gewitter, das fast den ganzen Nachmittag andauert, hält uns davon ab schon in die Stadt zu fahren, dann geht’s eben nachher ne Runde um den Block…..

Lustige Haus- d.h. besser Gartentiere haben die beiden hier – vor dem Küchenfenster hängt eine Wassertränke für Kolibris. Zwischendurch kommt so ein grüner Flugkörper, steckt seinen Schnabel rein und fliegt wieder weg…. Der Flügelschlag ist so schnell, dass man Flügel nur ahnen kann – sehr lustig.

Sandra hat abends für uns etwas leckeres Brasilianisches gekocht und weil die vorherige Nacht etwas kurz war, geht’s früh ins Bett….

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Brasilien

….

…gute Planung ist alles!
Es war zwar etwas hektisch, bis die Tür hinter uns zu war, aber mit einem leckeren pfälzer Mittagessen bei Mama sind wir gestärkt zeitig gestartet. Jetzt warten wir auf den Abflug und freuen uns auf die Sonne und 30 Grad morgen in Curitiba.