Kategorien
Brasilien

Rio Impressionen

Die Statue thront so hoch über der Stadt, das sie von verschiedenen Orten immer mal wieder zu sehen ist  

Ein Baumarkt in Rio. Vorne Zementsäcke (hier noch ein Zentner) und im hinteren Teil alles an Kleinkram vom Klodeckel über Rohrschappeln bis zu Kabelrollen.  


Eine Garageneinfahrt. Der Erbauer hatte wenigstens etwas künstlerisches Geschick wie man im oberen Torbereich sieht. 

Autowerkstätten sind einfach schmale Läden die kein Laden sind sondern eine Werkstatt. Rampen an die hohen Bordsteinkanten, Hebebühne rein und los gehts  

Hat man keine Werkstatt, kennt man vielleicht einen, der einen Werkzeugkasten hat und einfach auf der Strasse schraubt. Leider nicht im Bild: Der Typ der auf der Strasse zwischen den Passanten den Zylinderkopf seines Autos zerlegte und gerade die Nockenwelle entfernte.


Ein Fliesengeschäft – irgendwie haben wir kein Muster gefunden, das uns zusagte.  



Wieder ein Baumarkt – es gibt alles – vielleicht hat es sogar irgendeine Ordnung. Nur vor der Inventur hätte ich Panikattacken.  


… gibt aber auch schöne Häuser wie hier …


Zumindestens die Graffittikünstler haben einen Sinn für Ästhetik, der den Erbauern und Eigentümern der meisten Häuser hier abgeht.
Ein Saftladen. Die frisch gepressten Fruchtsäfte, die es überall for wenige Reals gibt werden wir vermissen.


Altes Theater zwischen den Hochhäusern der Innenstadt   



Die hässlichste Kathedrale, die ich je gesehen hab. Aussenfassade komplett aus vergammendem Sichtbeton.  


In der Spiegelung sieht es gar nicht mehr so schlimm aus  



Innen wird es dann beeindruckender. Die riesiege Kegelstumpf hat an vier Seiten große bunte Fenster. Da die Türen offen stehen und das ganze Gebäude Luftlöcher hat kommt der Stadtlärm herein. Es fehlt die sonst gewohnte Ruhe solcher Gebäude.  


 1918 hatten die Erbauer dieses Cafés noch ein Händchen dafür, auch für´s Auge zu Bauen. Die riesigen Spiegel erzeugen ein beeindruckendes Raumgefühl. 


In dieser Kirche sieht es dann schon künstlerisch wertvoller aus. Ein bisschen ruhiger ist es auch.

    

Überall in der Stadt gibt es auch noch schöne alte Häuser aus der Kolonialzeit. Leider lassen die Brasilianer alles verfallen. Es wird nicht wirklich die Bausubstanz erhalten sondern alles nur so weiter genutzt.


Ein riesiger Bereich in der Innenstadt, der nur aus Läden mit unerträglicher Aussenbeschallung besteht

Kritik an der Abholzung des Waldes?