{"id":204,"date":"2011-06-07T22:57:58","date_gmt":"2011-06-07T20:57:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blumenet.com\/blog\/?p=204"},"modified":"2011-06-07T23:58:33","modified_gmt":"2011-06-07T21:58:33","slug":"fisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.blumenet.com\/blog\/?p=204","title":{"rendered":"Fisch"},"content":{"rendered":"<p>So, das eher langweilige Mittelnorwegen haben wir nach 2 Tagen Kilometer fressen hinter uns gelassen. Ab Morgen sollte es wieder etwas interessanter werden.<br \/>\nDie Altstadt von Trondheim war mit den Speicherh\u00e4usern am Hafen ja schon mal ganz nett. Da gab es auch ein Caf\u00e9 mit einem hervoragenden Kuchen. Die packen \u00fcberall Zimt dran. Einfach genial lecker.<\/p>\n<p>Die Strecke bis Kristiansund war dann wieder unspektakul\u00e4r bis langweilig. Immerhin bis auf wilklich kleine Regenschauer trocken und warm aber stark bew\u00f6lkt. Gutes Motorradwetter halt.<br \/>\nEs gibt zwei Situationen, in der der Regen nicht soooo schlimm ist: beim Fahren (weil, da ist man wasserdicht verpackt) und im Zelt im Schlafsack (weil auch warm und wasserdicht). Beides ist nicht toll, aber war auch eingeplant.<br \/>\nWo Regen doof ist, ist bei Fotostops oder wenn man sich was angucken m\u00f6chte. In diesen Situationen hatten wir bisher meistens einigerma\u00dfen Gl\u00fcck. Bis auf die Lofoten vielleicht. Da gibts nur Bilder mit Grauschleier.<br \/>\nUnd wo Regen absolut st\u00f6rt und verboten geh\u00f6rt ist, w\u00e4hrend man auf- oder abbaut, sein Zeug aus- oder einpacken mu\u00df oder beim Kochen und essen drau\u00dfen. Dann ist man ungesch\u00fctzt, es pladdert in die Taschen rein, das Zelt ist na\u00df und es ist einfach eklig.<\/p>\n<p>Na jedenfalls haben wir uns nach dem Fahrtag heute wieder eine H\u00fctte gemietet, sind nach Kristiansand in den Hafen gefahren und haben in einem von 2 Reisef\u00fchrern empfohlenen Restaurant Fisch gegessen. War super, empfehle ich auch.<br \/>\nDann wieder zur\u00fcck in unsere H\u00fctte im Wald. Echt gem\u00fctlich hier. Mit Campingpl\u00e4tzen hatten wir bisher eigentlich immer ein gutes H\u00e4ndchen bzw gute Empfehlungen.<\/p>\n<p>Apropos Camping: Der geneigte Leser wird ja in der Regel beim Thema Campingplatz die deutsche Version im Kopf haben. Vergiss es!!!! V\u00f6llig falsche Baustelle.<br \/>\nIn Deutschland ist der Campingplatz ein Ort wo sich Dauercamper mangels eigenem (Schreber-)garten in ihren abgeteilten Stellplatzparzellen mit gefliestem Vorzelt zum Grillen treffen. Durchreisende Motorradfahrer st\u00f6ren die Ruhe. Diese nichtrepresentative Studie haben wir auf unserer Testtour an der Mosel durchgef\u00fchrt. F\u00fcr den deutschen Camper ist es eine Zumutung von einem in schmutziges, schwarzes, r\u00fcstungs\u00e4hnliches Zeug gewandeten Rocker mit der aktuellen Tageszeit angeredet zu werden. Geschweige denn wird sich ein deutscher Camper dazu herablassen ein Gespr\u00e4ch mit diesem fahrenden Volk zu f\u00fchren.<br \/>\nIn Skandinavien (oder auch anderen L\u00e4ndern wie Australien) ist der Campingplatz ein Ort, wo Reisenden ein Platz zum \u00dcbernachten und ein beheiztes Klo (beides oft in guter geografischer Lage) zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Des Weiteren in der Regel ein Gemeinschaftsraum mit Koch-, Sp\u00fcl- und Waschm\u00f6glichkeit. Hier trifft man die anderen Leute die im Zelt pennen m\u00fcssen und kommt ins Gespr\u00e4ch. Hat mit den mir in Deutschland bekannten Campingpl\u00e4tzen nix tu tun, au\u00dfer das beides Campingplatz heisst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, das eher langweilige Mittelnorwegen haben wir nach 2 Tagen Kilometer fressen hinter uns gelassen. Ab Morgen sollte es wieder etwas interessanter werden. Die Altstadt von Trondheim war mit den Speicherh\u00e4usern am Hafen ja schon mal ganz nett. Da gab es auch ein Caf\u00e9 mit einem hervoragenden Kuchen. Die packen \u00fcberall Zimt dran. 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